US-Forscher zählten nach: Raucher in Kinofilmen sind böse oder arm
zuletzt aktualisiert: 26.10.2005 - 14:35Baierbrunn (rpo). In der amerikanischen Filmbranche hat offenbar ein Gesinnungswandel stattgefunden. In US-Filmen rauchen nicht mehr die Helden, sondern überwiegend die Erfolglosen und Bösewichter. Das berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".
Wissenschaftler des St. Michael Medical Center im US-Bundesstaat New Jersey ermittelten in 447 Kino-Hits der 90er Jahre den Anteil der Raucher unter den Leinwand-Darstellern.
Bei den negativen Charakteren rauchten im Durchschnitt 36 Prozent, bei den Guten waren es nur 21.
In der „Unterschicht“ wurde fast jeder Zweite mit Glimmstängel gezeigt, bei den Wohlhabenden nur jeder Zehnte.
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