Star-Regisseur Robert Altman ist tot.
Siebenmal war der Altmeister im Laufe seiner Karriere für den Oscar nominiert, ging aber immer leer aus. Bis 2006: Da erhält Altman den Ehrenoscar für sein Lebenswerk.
Mit Meisterwerken wie "M.A.S.H.", "Nashville", "The Player", "Short Cuts" oder "Gosford Park" sicherte sich Robert Altman einen festen Platz in der Filmgeschichte.
Stets legte der Mann aus Kansas mehr Wert auf künstlerische Kreativität als auf die Einspielergebnisse seiner Filme - eine Philosophie, die ihm in Hollywood nicht nur Freunde einbrachte.
Als sein bester Film gilt gemeinhin "Short Cuts", den Altman 1993 im Alter von 68 Jahren drehte. Seine Regieleistung war für einen Oscar nominiert. Insgesamt gewann das Dreistundenepos zwölf internationale Filmpreise.
Auf der Berlinale 2006 stellte der inzwischen 81-Jährige seinen Film "A Prairie Home Companion" vor, wieder eine Ensemble-Komödie. Das Geschehen kreist um eine legendäre Radioshow, die nach 30 Jahren eingestellt wird.
Nach Berlin kam der Altmeister mit seiner Ehefrau Kathryn Reed, mit der er zwei Kinder hat.
Robert Altman gilt als der "amerikanische Fellini" - Kritiker lieben seine Filme, das Publikum bewundert sie, und selbst höchstbezahlte Stars drängen sich um Mitwirkung bei einem neuen Werk des Meisters auch für ein Statistenhonorar.