Der Bafta ist das britische Pendant zum zum amerikanischen Oscar. Für die Preisverleihung in London reiste die Schauspielprominenz des Landes und internationale Prominenz an. Ein Ortsbesuch.
Widmen wir uns zunächst den Gewinnern. Christoph Waltz erhielt erwartungsgemäß eine Ehrung für seine Rolle im Tarantino-Streifen Inglourious Basterds.
Hier zeigt er sich jovial schmunzelnd mit seiner Trophäe.
Natürlich war auch der Mastermind zugegen. Quentin Tarantino war als bester Regisseur nominiert.
Sie aber avancierte zum Superstar: Regisseurin Kathryn Bigelow gewann am Sonntagabend in London den BAFTA Award für die beste Regieleistung und den besten Film, das Irak-Kriegsdrama "The Hurt Locker".
Der Verlierer des Abends hieß James Cameron. Mit seinem Spektakel Avatar war er achtfach nominiert, holte aber nur zwei Preise.
Was die Sache so pikant machte, war die gemeinsame Vergangenheit mit Mrs. Bigelow. Die beiden waren einmal verheiratet. Seine Ex stellte Cameron nun mit sechs Preisen in den Schatten.
Auch ein Gewinner: Prinz William wurde zum neuen Präsidenten der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ernannt.
Vorjahressiegerin Kate Winslet zählte zu den großen Erscheinungen auf dem Roten Teppich.
Trotz oder wegen des eigenwilligen Kleides - man weiß es nicht so genau.
Weitere Highlights des Stelldicheins der Stars und Sternchen: die französische Actrice Audrey Tautou, als beste Schauspielerin für ihre Rolle in Coco Before Chanel nominiert.
Immer wieder Wow. Mickey Rourke, im Vorjahr triumphaler Sieger als bester Schauspieler, ließ sich ebenfalls blicken.
Da wurden Mädchenherzen schwach: Robert Pattinson gab sich die Ehre.
Kristen Stewart macht wie so oft auf dem Roten Teppich einen leicht gequälten Eindruck. Die beste Nachwuchsdarstellerin freute sich aber trotzdem: "Das ist ziemlich cool", sagte sie danach.
US-Schauspielerin Gabourey Sidibe sah da schon fröhlicher aus, dabei verpasste sie den Preis als beste Darstellerin.
Colin Firth, zu sehen in "A Single Man", wurde als bester Darsteller (Hauptrolle) geehrt.