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"Star Wars"
Zehn Dinge, die Sie über "Das Erwachen der Macht" nicht wussten

Fotos: Szenenbilder aus "Star Wars VII – Das Erwachen der Macht"
Fotos: Szenenbilder aus "Star Wars VII – Das Erwachen der Macht" FOTO: Lucasfilm 2015
Düsseldorf. Nur weil man "Das Erwachen der Macht" schon (mehrfach) gesehen hat, heißt das noch lange nicht, dass man alle Geheimnisse des Films aufgespürt hat. Wir haben zehn davon zusammengetragen. Von Ludwig Krause

  1. Der erste Satz: Na, wer kann sich noch an die erste gesprochene Zeile des Films erinnern? Sie gebührte Max von Sydow alias Lor San Tekka. Im englischen Original heißt es: "This will begin to make things right." Ein Zufall? Wohl eher nicht. Die Macher haben mehrfach betont, nach den (eher durchwachsenen) Prequels einen Film herausbringen zu wollen, der das liefert, was Fans wollen. Der erste Satz des Films – er kann also durchaus als Versprechen gesehen werden.   
  2. JB-007: Hat er – oder hat er nicht? Schon lange hatte es Gerüchte darum gegeben, ob Daniel Craig einen versteckten Gastauftritt in dem Film ergattern konnte. Schließlich drehte er Teile seines jüngsten "James Bond"-Abenteuers in denselben Studios, in denen auch "Star Wars" gedreht wurde. Mittlerweile haben mehrere Quellen glaubhaft bestätigt, dass er in einer der Stormtrooper-Rüstungen steckt. In einer prominenten noch dazu: Craig soll jener Sturmtruppler sein, den Rey (Daisy Ridley) mit der Macht dazu bewegt, sie von ihren Fesseln zu lösen. Die Bezeichnung des Charakters lässt ebenfalls tief blicken: JB-007.  
  3. FN-2187: Noch eine Zahl und noch ein Stormtrooper. Bevor Poe Dameron (Oscar Isaac) Finn seinen endgültigen Namen gibt, lernen wir John Boyegas Rolle als FN-2187 kennen. Ein Zufall? Mitnichten! Die Zahl entspricht exakt der Nummer der Zelle, in der Prinzessin Leia im Todesstern gefangen gehalten wurde. Bekannter ist eher Leias Zellenblock: AA-23.  
  4. Der Vater von BB-8: Der "Soccer-Droid" wie ihn viele liebevoll nennen, ist gerade bei den jüngeren (und weiblichen) Zuschauern zum Liebling des Films avanciert. Was kaum einer weiß: Das typische Aussehen des Droiden basiert noch auf Ideen von "Star Wars"-Mastermind Ralph McQuarrie. Dieser schuf mit seinen szenischen Bildern schon ein Gefühl für "Star Wars", ehe es den ersten Film überhaupt gab. Erste Skizzen von R2-D2 sahen vor, dass sich der kleine Droide auf einem großen rollenden Ball fortbewegt. Der Entwurf musste wegen der technischen Möglichkeiten der 1970er Jahre allerdings verworfen werden.  
  5. Beastie Boys im X-Wing: Einer der ungewöhnlichsten Piloten beim Angriff auf die Starkiller Base ist Ello Asty. Ein furchtloser Pilot (Rasse: Abednedo), dessen Raumschiff bei dem Angriff leider getroffen wird und explodiert. Seinen Namen hat er dem Albumtitel "Hello Nasty" von den Beastie Boys zu verdanken. Die Inschrift "Born to Ill" auf seinem Helm ist eine Anspielung an das Album "Licensed to Ill".  
  6. Eine Präsenz, die ich lange nicht ... Für alle, die den Film im Originalton hören: In der Szene, in der Rey zum ersten Mal das Lichtschwert berührt, bekommen wir im Schnelldurchlauf einige dramatische Bilder zu sehen – und auch bekannte Stimmen zu hören. Für die Stimme von Obi-Wan Kenobi wurde tatsächlich ein alter Audio-Schnipsel von Sir Alec Guinness verwendet, in dem es klingt, als würde er "Rey" sagen. Außerdem sind Ewan McGregor (ebenfalls Obi-Wan) und Frank Oz (als Yoda) zu hören.  
  7. Ungleichgewicht der Macht: Für seinen ersten Auftritt als Han Solo in Episode IV bekam Harrison Ford noch eine Gage von 10.000 US-Dollar. Dafür hätte er dieses Mal vermutlich nicht mal den Telefonhörer abgenommen. Umgerechnet soll Ford eine Gage von 22,9 Millionen Euro kassiert haben, dazu kommen 0,5 Prozent der Bruttoeinkünfte des Films. Ford habe auch so viel bekommen, weil er als einziger unverzichtbar für die Handlung gewesen sei, heißt es von den Produzenten. Übrigens: Medienberichten zufolge haben Daisy Ridley und John Boyega umgerechnet 411.000 Euro Gage erhalten. Das ist zwar 76 Mal weniger als Harrison Ford, aber immerhin deutlich mehr als die 10.000 US-Dollar bei seiner Premiere...  
  8. Ein Mutter-Tochter-Ding: Bei "Star Wars" dreht sich alles um Familiengeschichten, umso schöner ist folgende Episode: Nicht nur Carrie Fisher ist als (General) Leia zu sehen, sondern auch ihre Tochter. Billie Lourd (23) ist in gleich mehreren Szenen des Films zu sehen – und das sogar an der Seite ihrer Mutter. Dabei hat sie eine Haarpracht, die verdächtig an die von Leia in Episode IV erinnert... Übrigens: Carrie Fishers kleiner Hund heißt Gary Fisher und begleitet sie regelmäßig auf öffentliche Termine.  
  9. Simon Pegg ist Unkar Plutt: Dass der Schauspieler Teil des Films sein würde, war bereits länger klar. Lange wurde aber darüber gerätselt, in welcher Form Pegg mitspielt. Mittlerweile ist durchgesickert: Er verkörpert die Rolle von Unkar Plutt, der versucht, Rey BB-8 abzukaufen und wütend seinen Kiosk schließt, als das misslilngt. Übrigens ist Pegg der einzige Schauspieler, der sowohl bei "Star Trek" als auch bei "Star Wars" Auftritte hatte.  
  10. Dieses neue Lichtschwert: Kylo Ren (Adam Driver) spaltet sofort die Massen. Aber nicht nur der Charakter ist geliebt und gehasst zugleich, auch sein Lichtschwert stößt auf gemischte Reaktionen. Was in aller Welt sollen diese beiden kleinen Klingen am Griff? Die Auflösung: Ren hat das Lichtschwert selbst angefertigt, und zwar nach Plänen, die bereits mehrere Tausend Jahre alt sind. Da es sich um einen gesprungenen Kristall handelt, sind die beiden Klingen nötig, um die überschüssige Energie abzuleiten. Das Lichtschwert ist zudem eher destabil, weil der Kristall nicht von einem Sith-Meister zur Verfügung gestellt wurde.  
(lukra)
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