Regisseur Roland Emmerich frönt wieder einmal seinem Hobby: Er lässt die Welt untergehen. In der 170-minütigen Untergangsorgie "2012" droht die Menschheit von einer gewaltigen Flutwelle ausgelöscht zu werden.
Eine der Hauptrollen hat Hollywoodstar John Cusack übernommen. Als Jackson Curtis versucht er sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen.
Als da wären seine Ex-Frau Kate Curtis (Amanda Peet) und die beiden Kinder Noah (Liam James) und Lilly (Morgan Lily).
Kate Curtis - das ist die Rolle des herzigen, aber auch ein bisschen doofen Naivchens.
Das reicht im Grunde an Rahmen-Staffage, um die Welt wieder einmal lustvoll in Schutt und Asche zu legen. Das Flugzeug ist die letzte Rettung.
Innerhalb von Sekunden zerstört ein Erbeben die ganze Stadt.
Wohlgemerkt: Es handelt sich um die Millionenstadt Los Angeles.
Riesige Gebäude stürzen in Sekundenschnelle ein.
Was Emmerich da alles kaputtgehen lässt, ist aller Achtung wert: Eine gigantische Lavaexplosion erschüttert beispielsweise den Yellowstone Nationalpark.
Die Küste Kaliforniens versinkt im Meer.
Hier hat Cusack es mit Radiomoderator Charlie Frost zu tun (Woody Harrelson), der schon immer wusste, dass am 21. 12. 20012 die Welt untergeht.
Weitere Protagonisten im überschaubaren Emmerich-Geschehen: die Tochter des Präsidenten (Thandy Newton) und Wissenschaftler Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor).
Er versucht, die Welt vor der Katastrophe zu warnen
Der Präsident wird gespielt von Danny Glover. Er schwingt ehrenvolle, aber hilflose Reden.
Jackson Curtis und sein Sohn kämpfen quasi 170 Minuten ums Überleben.
Spektakulär und gigantomanisch a la Emmerich: Ein Mönch versucht, vor der Flutwelle zu fliehen. Im Himalaya.
Eine gewaltige Flutwelle ergießt sich über das Gebirge.
Nicht überraschend, dass auch Jackson Curtis gegen Wassermassen kämpft.
2012 startet am Donnerstag, 12.11. in den deutschen Kinos.