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Disneys "Die Schöne und das Biest"
Emma Watson bittet das Biest zum Tanz

Trailer zu "Die Schöne und das Biest" (2017) von Disney mit Emma Watson
FOTO: Screenshot: YouTube (Disney Deutschland)
Düsseldorf. Sie spricht mit Tassen, kämpft mit Wölfen und tanzt mit dem Biest: Für Emma Watson gehen Mädchenträume in Erfüllung, denn sie darf Belle in der Realverfilmung von Disneys "Die Schöne und das Biest" spielen. Von Birte Köppen

Die Filmemacher wissen, wie sie Spannung aufbauen können: Zunächst gab es nur Fotos, dann ein Filmposter und nun endlich den ersten Trailer. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung erschien dieser bereits auf Deutsch: Schwere Mauern und lange Treppen umgeben die zarte Belle bei ihrem ersten Eintreten in das verzauberte Schloss.

Bekannte wie die sprechende Uhr "Von Unruh", der Kerzenständer "Lumière" und die Teetasse "Tassilo" haben es ebenso in den rund zwei Minuten langen Film geschafft wie einige Sekunden der berühmten Ballsaal-Szene, die viele Disney-Fans bereits aus dem Zeichentrickfilm kennen.

Bekanntes aus dem Original von 1991 werden in der Real-Verfilmung mit neuen Elementen verknüpft. So berichtete die "Entertainment Weekly", das Belle im Remake eine Erfinderin ist. Im Original ist dies der Beruf des Vaters Maurice. Der Rollentausch war wohl eine Idee von Emma Watson selbst. Sie wollte dem Zuschauer dadurch den Grund veranschaulichen, warum Belle so viel Zeit zum Lesen hat.

Emmas Liebe zur Literatur

Wieviel Freizeit die Schauspielerin hat sei dahingestellt. Doch Emma Watson liest mindestens genauso gerne wie Belle oder Hermine, die sie in den Harry-Potter-Filmen verkörperte. Nicht umsonst gründete die 26-jährige Britin Anfang des Jahres einen virtuellen Buchclub. Doch da hört ihre Liebe zu Büchern nicht auf.

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Ende Oktober verteilte Watson 100 Exemplare des Buches "Mom & Me & Mom" von Maya Angelou in der Londoner U-Bahn und ließ ihre Instagram-Follower an der Aktion teilhaben. Zudem studierte sie von 2009 bis 2014 am Worcester College und an der Brown University Literaturwissenschaften und schloss ihr Studium mit dem Bachelor ab.

 

Von der Zauberschülerin zur Frauenrechtlerin

Ihre schauspielerische Karriere begann 2001 als Hermine Granger. Zehn Jahre lang verkörperte sie die Rolle der Zauberschülerin. Danach folgten Filme wie "My Week with Marilyn", "Vielleicht lieber morgen" und "Noah". Nicht nur als Schauspielerin ist sie in dieser Zeit gewachsen, sondern auch als Stil-Ikone.

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Gepaart mit ihrem Engagement als Frauen-Rechtlerin macht sie deutlich, dass sich ein weiblicher Kleidungsstil und Feminismus nicht widersprechen müssen. Das soll nach Aussagen der Kostümbildner auch in der Disney-Real-Verfilmung "Die Schöne und das Biest" deutlich werden. So heißt es in der "Entertainment Weekly", dass Watson Belle zu einer eigenständigen, aktiven Frau macht.

Überzeugen können sich die Zuschauer von der emanzipierten Belle selbst: Am 16. März 2017 kommt der Film in die deutschen Kinos.

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