Ein verstörender Film kommt in die Kinos: Was ist hier nur geschehen?
zuletzt aktualisiert: 11.06.2008 - 09:27Düsseldorf (RPO). Es geschieht ohne Vorwarnung, kommt wie aus dem Nichts. Plötzlich. Die Menschen in den Metropolen der Vereinigten Staaten scheinen wie von einem Virus befallen. Sie beginnen sinnlos zu stammeln, verlieren die Orientierung. Dann stürzen sie sich in den Tod. Ein Mystery-Thriller der besonderen Sorte zeigt ab Donnerstag im Kino verstörende Bilder.
Der Name des Regisseurs ist eine Marke für derartige Streifen. M. Night Shyamalan hat mit seinem Erstlingswerk "The Sixth Sense" und Nachfolgern wie "Signs", "The Village" oder "Unbreakable" Spannung der besonderen Art erzeugt. Nun auch mit seinem neuen Film "The Happening".
Wie so häufig in seinen Filmen geschieht etwas Unerklärliches, was die Menschen in ihren Grundfesten erschüttert, ihnen alle Sicherheiten nimmt. Binnen Minuten fällt dieses Etwas über die Menschen her. Folge: Paranoia, Angst, Hilflosigkeit. Die Menschen verlieren den Verstand, nehmen sich anschließend mit grausamer Konsequenz selbst das Leben. Bauarbeiter stürzen sich wie die Lemminge von Dächern, Polizisten richten die Waffe gegen sich selbst.
Die Ursache für diesen plötzlichen Zusammenbruch bleibt rätselhaft. Weder die Übertragungswege noch die Quelle sind bekannt. Die Menschen rätseln. Terror? Virus? Psycho-Droge? Niemand weiß es. Für die Hauptprotagonisten, die Familie des Lehrers Elliot Moore (Mark Wahlberg), geht es nur noch darum, sich vor sich selbst in Sicherheit zu bringen.
Abermals hat Shyamalan einen verstörenden Film gedreht. Damit bleibt er dem Stil treu, den er beherrscht. Die Spannung bleibt ersten Kritiken zufolge dauerhaft auf hohem Niveau. Eine Leistung der Regie, denn der Film kommt weitgehend ohne Blut-Orgien und Brutalitäten aus. Am Donnerstag kommt er in unsere Kinos.
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