Berlinale-Eröffnung: Wenn Berlin glitzert und glimmert
zuletzt aktualisiert: 07.02.2008 - 21:26Berlin (RPO). Der Glamour ist normalerweise nicht in Deutschland zu Hause. Preisverleihungen wirken gern sehr gestelzt, Partys sehr gewollt. Einmal im Jahr aber, da fühlt sich der Glamour wirklich wohl in Deutschland. Wenn Dieter Kosslick zur Berlinale ruft, kommen alle. Die Makatsch, die Kruger, die Schwarz, die Stones. Und alle machen ganz unglaublich viel her.
Offenbar ist es auch für die Schauspieler etwas Besonderes über den Berliner Teppich zu laufen. Selten sehen sie so zufrieden aus, selten haben sie sich so hübsch gemacht. Vielleicht liegt es daran, dass die Berlinale das wichtigste Filmfest Deutschlands ist. Vielleicht aber auch einfach an der Berliner Luft und dem Gefühl von "Hier geht jetzt einiges".
Denn dass dem so ist, weiß jeder. Filmschaffende aus aller Welt sind für eine Woche in der Hauptstadt, darunter Größen wie Martin Scorsese, Daniel Day-Lewis, Natalie Portman, Scarlett Johansson, Penelope Cruz und Ben Kingsley. Sie stellen ihre neuen Filme vor und wollen die Bären mit nach Hause nehmen.
Gerade der Eröffnungsabend zeigte übrigens großartig, dass alt und jung, national und international in Berlin ganz wunderbar zusammenpasst. Martin Scorsese zeigte zur Festivaleröffnung seinen Rolling-Stones-Film "Shine A Light" und turnte mit den Rock-Ältesten über den roten Teppich. Kurz danach lief Heike Makatsch neben Natalia Wörner neben Jessica Schwarz.
Das Allerschönste: Der Spaß ist nicht heute Abend schon vorbei. Sieben ganze Tage ist Berlin Film. Ein Film mit wirklich viel Glamour.
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