Kunden fühlten sich beleidigt: Whoopi macht Bush-Witz - Werbevertrag platzt
zuletzt aktualisiert: 15.07.2004 - 09:39Washington (rpo). Der Hollywood-Star Whoopi Goldberg machte eine sexuelle Anspielung auf den Namen des US-Präsidenten. Das war taktisch gar nicht klug, denn die Schelte kam sofort: Jetzt ist die Schauspielerin ihren Werbevertrag mit Slim Fast los.
Einige Kunden fühlten sich beleidigt, deswegen werde die Werbung mit der Prominenten ab sofort zurückgezogen, sagte am Mittwoch ein Firmensprecher. Goldberg war einer der Stars bei einer Wahlkampfveranstaltung des demokratischen Herausforderers von Bush, Senator John Kerry, die kürzlich in New York stattfand.
Goldberg machte dabei in einer Rede eine sexuelle Anspielung auf Bushs Nachnamen. "Bush" steht im Gossen-Englisch auch als Synonym für primäre weibliche Geschlechtsteile. Einige Kunden fühlten sich deshalb beleidigt, deswegen werde die Werbung mit der Prominenten ab sofort zurückgezogen, sagte ein Firmensprecher. An der Veranstaltung, die rund 7,5 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden einbrachten, wirkten auch John Mellencamp, Jon Bon Jovi, Paul Newman, Meryl Streep, Jessica Lange und John Leguizamo mit. Kerry kommentierte die Späße der Prominenten über Bush nicht.
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