Sein Hauptwohnsitz liegt in Los Angeles, aber Deutschland ist ihm nie fremd geworden: Regisseur Wim Wenders.
Mit Filmen wie "Paris, Texas" oder "Buena Vista Social Club" hat der gebürtige Düsseldorfer weltweit Erfolge gefeiert.
Beim 58. Internationalen Filmfestival von Locarno bekam Wenders am 6. August 2005 den Ehrenleoparden für sein Gesamtwerk verliehen.
Um die Auszeichnung gebührend zu feiern, hatte sich Wenders ganz besondere Leoparden-Unterwäsche angelegt.
Seinen 60. Geburtstag am 14. August 2005 sieht der Regisseur aber nicht als Anlass, sich aufs Altenteil zurückzuziehen.
Das Beispiel Clint Eastwoods zeige, dass man "als Regisseur auch im hohen Alter noch dazulernen und auch noch gut arbeiten" könne.
In Cannes stellte Wim Wenders 2005 sein Werk "Don't Come Knocking" vor, das bei der Kritik allerdings nicht allzu gut ankam und auch keinen Preis erhielt.
Dabei war Cannes für Wim Wenders immer ein gutes Pflaster: Hier gewann er 1984 die Goldene Palme für "Paris, Texas" und 1993 für "In weiter Ferne, so nah".
Wim Wenders ist mit der Fotografin Donata verheiratet.
Sein Traum für die Zukunft: Eine Komödie zu drehen - als "komödiantischer Regisseur" fühle er sich "eindeutig unterbewertet", sagte Wenders einmal schmunzelnd in einem Interview.