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"Die Melodie des Meeres"
Zartes Märchen über ein Mädchen aus dem Meer

Überblick: Das sind die Kino-Highlights 2016
Überblick: Das sind die Kino-Highlights 2016 FOTO: 20th Century Fox
Düsseldorf. Ben lebt mit seiner kleinen Schwester Saoires und dem Vater Conor in einem alten Leuchtturm auf einer Insel. Die Mutter des Zehnjährigen ist kurz nach der Geburt ihrer Tochter in den Tiefen des Meeres verschwunden.

Sie ist eine Selkie - ein magisches Wesen, das sich im Meer mit Hilfe eines Felles in eine Robbe verwandelt. Sie hinterlässt eine Muschel, mit der ihre Tochter eine magische Melodie spielen kann. Das sechsjährige Mädchen ist auch eine Selkie, also ein Robbenmädchen.

Jahre nach dem Verschwinden seiner geliebten Frau trauert der Vater immer noch. Auch Ben leidet unter den Umständen und ist genervt von seiner Schwester, die nicht spricht. Die Großmutter holt die Kinder gegen deren Willen weg von der Insel. Vor allem Saoires zieht es aber schnell wieder ans Meer. Die Zaubermuschel zeigt Ben und seiner Schwester den Weg zurück nach Hause. Dabei begegnen sie Eulen-Hexen und Feenwesen. Das Abenteuer lässt die Geschwister näher zusammenrücken. Zum Schluss muss sich Saoires aber entscheiden: Will sie an Land mit ihrer Familie leben oder doch lieber im Meer?

Der Animationsfilm "Die Melodie des Meeres" erzählt von universellen Themen wie Familie, Freundschaft und Verlust - auf eine tiefe, berührende und zugleich entschleunigende Art. Mit kunstvollen Bildern und außergewöhnlichen Melodien wirkt der Film wie ein Bilderbuch auf der Leinwand.

Aleksandra Bakmaz

"Die Melodie des Meeres", BE/DK/FR/IE/LU 2015, 93 Minuten, Animation von Tomm Moore

Quelle: RP
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