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Duisburg
"Happy" bei der Duisburger Filmwoche

Duisburg. Mit der Verleihung von Preisen in verschiedenen Kategorien endete im Filmforum die 40. Duisburger Filmwoche, das wohl bedeutendste Festival für deutschsprachige Dokumentarfilm-Produktionen. Zum glücklichen Ende der Filmwoche, bei der 27 Dokumentarfilme gezeigt und diskutiert wurden, trug auch der von der Rheinischen Post gestiftete "Publikumspreis für den beliebtesten Film" des Festivals bei. Der ging an den Film "Happy" von Carolin Genreith, die ihren Vater bei der Suche nach dem Eheglück mit einer Thailänderin kritisch mit der Kamera begleitet. Die Filmemacherin (Jahrgang 1984) blendet nicht ihr anfängliches Unverständnis für ihren Vater aus, der eine Frau heiratet, die genauso alt ist wie die filmende Tochter.

Gleichwohl gibt es eine versöhnende Annäherung. Der Vater saß übrigens mit seiner thailändischen Frau bei der Vorführung des Films mit im Publikum. Weitere Preise gingen an Dokumentarfilme mit höchst unterschiedlichen Themen. "Mirr" des Schweizers Mehdi Sahebi zeigt die Probleme von Kleinbauern in Kambodscha, "Brüder der Nacht" von Patric Chiha porträtiert bulgarische Stricher in Wien.

(pk)
 
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