F.C. Gundlach in Berlin: Fotos, die Ikonen schufen
zuletzt aktualisiert: 30.11.2009 - 16:10Berlin (RPO). Der Fotograf F.C. Gundlach hat Bilder-Geschichte geschrieben. Mit seiner Arbeit schuf er Stars und Stile, mit seinen Bildern definierte er das Besondere. Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt in einer großen Ausstellung Gundlachs fotografisches Lebenswerk.
Gundlach arbeitete über vier Jahrzehnte für die wichtigsten Magazine und Publikationen in Deutschland. Der 1926 in Heinebach/Hessen geborene Mode-Künstler vermochte wie kein anderer Modefotograf den Zeitgeist einzufangen und ihn als Indikator für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Neben vielen bekannten Bildern zeigt die bisher umfangreichste Präsentation mit rund 350 Exponaten auch viele unbekannte Facetten des Werkes von F.C. Gundlach.
Bereits als Zehnjähriger hatte Gundlach (geboren 1926 in Heinebach/Hessen) seine Affinität zur und Passion für die Fotografie entdeckt. Eine eigene Dunkelkammer und Agfa Box folgten im Jahr 1938. Durch den Militärdienst sowie die Wirren des Zweiten Weltkriegs unterbrochen, nahm er erst ab 1947 die Beschäftigung mit dem Medium wieder auf und ließ sich bis 1949 zum Fotografen ausbilden.
Schnell entschied sich F.C. Gundlach für eine Spezialisierung auf Modefotografie. Er avancierte durch Arbeiten für Zeitschriften wie etwa "Film und Frau" oder "Brigitte" in kürzester Zeit zu einem der renommiertesten Modefotografen.
Seine Modeproduktionen führten ihn sowohl nach Paris und New York als auch nach Ägypten und Marokko. Diese Fotografien – vielfach gedruckt – sind zu Schlüsselmotiven in seinem Werk geworden. Auf diese Art und Weise hat F.C. Gundlach über 40 Jahre selbst ein Stück Modegeschichte geschrieben.
F.C. Gundlach. Das fotografische Werk
Ausstellung
20. November 2009 bis 14. März 2010
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
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