Fotoausstellung in Hamburg: Mit Marilyn Monroe im Bett
zuletzt aktualisiert: 14.10.2008 - 21:06Hamburg (RPO). Marilyn Monroe und James Dean sind die Kultfiguren der 50er Jahre. Immer noch fasziniert uns ihr Mythos und lässt uns nicht los. Eine neue Ausstellung in Hamburg widmet sich den Legenden und zeigt außergewöhnlich private Bildern der beiden.
Die Ausstellung "Bilder und Mythen" der Hamburger Found Galerie zeigt Aufnahmen von Marilyn Monroe und James Dean, die ihre menschlichen, ungeschminkten Seiten festgehalten sollen und im Film nie sichtbar wurden, erläutert die Galerie.
Die Starfotografen Bert Stern und Douglas Kirkland zeigen eine Monroe als archetypisches Sexsymbol, die Filmikone, die depressive Norma Jean Baker. Kirkland folgte ihr sogar ins Bett und lichtete Monroe nur mit einem weißen Laken umhüllt ab.
Stern erhielt 1962 kurz vor Monroes plötzlichem Tod die Erlaubnis, mit der Schauspielerin ein dreitägiges Fotoshooting für die "Vogue" abzuhalten. Diese als "the last sitting" (die letzte Sitzung) bekannten Aufnahmen machten ihn weltberühmt. Er und Marilyn Monroe blieben allein, nur eine Kiste Champagner wurde geordert. Ein erotisches Knistern ist auf den Bilder durchaus zu sehen.
Richard C. Miller machte die Aufnahmen von James Dean, Monroes männlichem Spiegelbild, wie er oft bezeichnet wird. Miller hat Dean während der Dreharbeiten zu "Giganten" fotografiert, seinem letzten Film. Er zeigt Dean als jugendlichen Rebellen, als Symbolfigur der Auflehnung gegen etablierte Strukturen im konservativen Amerika der 50er und 60er Jahre. Er zeigt aber auch den ruhigen, humorvollen und schüchternen James Dean.
Die Ausstellung läuft in der Hamburger Found Galerie noch bis zum 22. November.
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