Geschichte in Fotos: Vom Kniefall bis zum 11. September
zuletzt aktualisiert: 29.05.2010 - 18:45Düsseldorf (RPO). Es gibt Szenen der Geschichte, an die erinnert man sich über Bilder: Der Anschlag auf das World Trade Center gehört dazu, der Kniefall Willy Brandts in Warschau und der Sprung des DDR-Polizisten über den Stacheldraht in die Freiheit. Eine Ausstellung in Berlin zeigt nun die geschichtsträchtigen Fotos.
"Bilder im Kopf - Ikonen der Zeitgeschichte" heißt die neue Ausstellung im Forum Willy Brandt in Berlin, die vom Haus der Geschichte konzipiert wurde. Gezeigt werden Fotos, die sich als Schlüsselbilder in das kollektive Gedächtnis eingebrannt haben und das Geschichtsbewusstsein prägen.
Die Ausstellung hinterfragt die Ursachen der Macht dieser Bilder und beschreibt ihre Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte. Woran misst sich die Qualität eines Bildes? Weshalb werden bestimmte Bilder stärker erinnert als andere? Wie ist ihre politisch-historische Bedeutung zu bewerten?
Die Besucher können sich bei interaktiven Medienstationen und dem „Pressebüro“ laden mit den Bildern und ihrer Verwendung kritisch auseinandersetzen. Denn viele der Fotos wurden später über den reinen Nachrichtenwert hinaus genutzt - als Werbung, zur Mahnung oder politische Aussage.
Entscheidende Kriterien für die Auswahl der Fallbeispiele der Ausstellung waren die Bedeutung und der Bekanntheitsgrad der Bilder sowie deren Verankerung im kollektiven Gedächtnis, erklären die Macher der Ausstellung.
Ausstellung
"Bilder im Kopf - Ikonen der Zeitgeschichte", im Forum Willy Brandt, Berlin-Mitte, 20. Mai - 12. September 2010, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Eintritt frei, Öffentliche Führungen Sa + So 15 Uhr, Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Voranmeldung jederzeit (030 / 787 707-18.
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