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Britischer Pop-Star
Bis zu 999 Euro für Adele-Tickets im Internet

Adele – sie heult beim Komponieren
Adele – sie heult beim Komponieren FOTO: Mari Sarii
Düsseldorf. Schon Tage vor Beginn des Kartenverkaufs für die Shows der britischen Sängerin Adele schnellen die Schwarzmarktpreise in die Höhe.

Seinen Lieblingskünstler live zu sehen, lässt sich so mancher Fan auch schon mal 'was kosten. Im Fall der britischen Sängerin Adele nimmt die Jagd auf die Tickets gerade allerdings extreme Ausmaße an: Zwischen 75 und 149 Euro soll ein Ticket für die Show im regulären Verkauf kosten. Auf dem Schwarzmarkt wurden Karten schon Tage vor dem morgigen offiziellen Verkaufsstart für bis zu 999 Euro angeboten.

Adele ist gerade gefragt wie nie, bricht mit ihrem neuen Album "25" alle Rekorde. In drei Tagen wurde die Platte in den USA 2,433 Millionen Mal verkauft. Kein anderes Album war in den vergangenen 15 Jahren in der ersten Woche nach der Veröffentlichung mehr gefragt. Ein Ticket für eines der sechs Deutschland-Konzerte in Berlin, Hamburg und Köln der im Februar startenden Europatournee zu bekommen, dürfte also mit viel Glück verbunden sein. Oder mit viel Geld.

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Schon Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart tummelten sich im Internet die Schwarzhändler. Sie bieten Tickets zu horrenden Preisen an. Auf der Internetseite www.adele-tickets.de beispielsweise wird eine Sitzplatz-Karte der ersten Kategorie für 999 Euro angeboten. Ein Platz der Kategorie Oberrang kostet 399 Euro. In dem Infokasten "Preistransparenz für unsere Kunden" wird erklärt, dass sich die Gesamtsumme aus dem Original-Ticketpreis und einer "Dienstleistungsgebühr" zusammensetzt.

Bei einer Summe von 999 Euro und einem Originalpreis von 149 Euro bedeutet das 850 Euro für den Zwischenhändler. Oftmals verfügen die Verkäufer aber noch nicht einmal über die angebotenen Tickets. Teilweise stehen Käufer am Ende sogar mit gefälschten Karten vorm Konzertsaal. Auch der Konzertveranstalter Marek Lieberberg rät von den überteuerten Tickets über inoffizielle Anbieter im Internet ab.

Original-Tickets gibt es (mit Glück) ab morgen um 10 Uhr bei lizenzierten Ticketanbietern wie Westticket oder Eventim.

Streaming-Dienste: Diese Stars pfeifen auf Spotify und Co. FOTO: afp, JS/dec/kb
(csk)
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