Amy Winehouse ist eine Frau der Gegensätze. Die 24-Jährige Sängerin stammt aus einer jüdischen Musikerfamilie in London. Sie ist zuckersüß und bitterböse.
Ihr Stil ist klassisch und doch aufregend, mit ihrer "Bienenkorb-Frisur", landete sie schon in einem Ranking für den übelsten Promi-Haarschnitt.
Doch der Schlampen-Look mit Seemann-Tattoos, riesigem Lidstrich und knappen Sixties-Klamotten ist gewollt, denn er hebt sich von ihrer perfekten, sauberen und rabenschwarzen Jazz-Stimme ab.
Die Songs klingen nett und swingend, doch wer genau hinhört, erfährt Böses. Nicht nur über ihr eigenes Leben, in dem Alkohol manchmal wohl ein wichtige Rolle zu spielen scheint als erlaubt, sondern auch über Sex. Zeilen wie "He's in the place, but I can't get joy" kann man kaum missverstehen.
Dabei ist die 24-Jährige seit Mai 2007 mit dem Filmemacher Blake Fielder-Civil verheiratet. Und kriegt von ihrem Papa, den sie sehr verehrt, schon mal einen drauf, wenn sie, wie neulich geschehen, kurzfristig einen Gig absagt.
Ups, was habe ich jetzt wieder gesagt? Amy Winehouse spricht selten über ganz intime Dinge. Interviews sind rar, denn mit dem, was sie andeutet - wie beispielsweise, dass sie sich schon selbst verletzt hat - sollen ihre Fans sich schon ein Bild machen können.
Mit ihrem ersten Album "Frank" sorgte sie schon für jede Mange Aufsehen in der Szene, ihr zweites "Back to Black", schlug ein wie ein Bombe. Auch in den USA kam es hoch in die Charts, und nebenbei heimste sie noch diverse Preise ein, unter anderem den Brit Award als beste britische Sängerin.
Das ständige Rampenlicht scheint nicht so ihr Ding, sie gilt als schüchtern und bescheiden. Und das ist eine Tugend, besonders wenn man schon ein Duett mit Mick Jagger gesungen hat.