Moderatorin hat keine Angst vor großen Namen: Charlotte Roche: Madonna und Iggy Pop "auf Krawall gebürstet"
zuletzt aktualisiert: 07.10.2003 - 09:45Hamburg (rpo). Viva-Moderatorin Charlotte Roche hat im allgemeinen keine Probleme mit prominenten Interview-Partnern. Madonna und Iggy Pop sorgten allerdings für stressige Gespräche. Beide waren nämlich "auf Krawall gebürstet".
"Das hat mir damals echt den Tag versaut", sagte Charlotte Roche der Zeitschrift "TV Spielfilm". Ab dem 20. Oktober ist die in Mönchengladbach aufgewachsene Britin montags auf ProSieben in einer eigenen Reihe zu sehen.
In vorläufig 13 Folgen von "Charlotte Roche trifft..." befragt sie weiter Prominente. Wolfgang Joop, Anke Engelke, Bruce Willis und Will Smith haben zugesagt. "Ich reise überall hin, wo ich die treffen kann. Der Kern jeder Sendung ist unser Gespräch", erklärt die 25-jährige ihr neues Format, das mit mit Filmausschnitten angereichert werden soll. Komplikationen erwartet sie eher mit den Agenten als mit den Stars selbst: "Vor jedem neuen Termin schüchtern die mich mit all ihren Schikanen ein, bis ich denke, gleich kommt Gott zum Interview."
Dabei seien die Künstler selbst total entspannt, meint Charlotte Roche. Einschränken lassen will sie sich während der Interviews nicht. "Ich hatte schon in der Schule eine große Fresse", sagt die Moderatorin. Sie wolle keine Gespräche führen, wenn sie ständig darüber nachdenken müsse, was gesagt werden darf. "Ich will, dass jede Meinung und jedes harte Wort hinterher gesendet wird."
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