Der Sänger der Band Depeche Mode, Dave Gahan (r.), begeistert im Januar 2006 rund 47.000 Zuschauer in der ausverkauften LTU arena Düsseldorf.
Gitarrist und Songwriter Martin Gore (l.) unterstützte ihn dabei tatkräftig.
Depeche Mode gelang es, zweimal hintereinander die LTU arena zu füllen.
Ihre Musik prägte ganze Generationen: Depeche Mode ist für Millionen von Musikbegeisterten ein besonderer Begriff. Seit 1981 wächst die Fangemeinde der britischen Band.
1980 als Composition Of Sound in Basildon in der Grafschaft Essex gegründet, stellte sich für Martin Gore, Dave Gahan (im Bild), Vince Clarke ...
... und Andrew Fletcher der Erfolg erst ein, als sie sich 1981 in Depeche Mode (Titel einer französischen Lifestyle-Zeitschrift) umbenannten und ihre erste Single "Photographic" erschien.
Foto: teleschau/Mute/Anton Corbijn
Sie waren geprägt vom Punk und New Wave, in hippen Klamotten und gestylten Frisuren, die so gar nichts mit der Hässlichkeit ihrer Idole zu tun haben wollten. Vince Clarke verließ die Band, für ihn kam wenig später Alan Wilder (l.)
Ihre Songs trafen den Nerv der Post-Punk-Generation. Dave, Martin und Andrew (v.l.) verstehen es bis heute "Music For The Masses" zu kreieren.
Das Phänomen Depeche Mode ist eng verknüpft mit dem charismatischen Sänger Dave Gahan und Songwriter Martin Gore.
Der schmächtige blonde Mann schrieb für Gahan Hits wie "People Are People", "Personal Jesus", "Everthing Counts" und "Enjoy the Silence".
Frontmann Dave versteht es, das Publikum zu faszinieren und Konzerte wie Heilige Messen zu zelebrieren.
Die Strapazen des unentwegten Tourens und der Ruhm auch in den USA brachten Anfang der 90er beinahe das Ende von Depeche Mode. Alan Wilder verließ die Band 1995.
Nachdem die Musiker auch eigene Wege (im Bild: Andrew Fletcher bei der Popkomm 2003) ...
... und Solopfade beschritten ...
... konnten sich die Fans 2005 wieder über eine neues Depeche Mode-Album freuen: "Playing the Angel" stürmte die Charts und Karten für die Tournee Anfang 2006 waren schnell ausverkauft.