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Weltweite "Live Earth"-Konzerte: Die Welt rockt für den Klimaschutz

zuletzt aktualisiert: 07.07.2007 - 23:17

Hamburg/Sydney (RPO). In 24 Stunden um den Globus: Mehr als 150 Rock- und Popstars haben bei den "Live-Earth"-Konzerten mit ihrer Musik auf die Klimakrise aufmerksam gemacht. In Hamburg begeisterten die Bands Juli und Silbermond die Fans. In London rockten die Red Hot Chili Peppers und Madonna.

Die gute Stimmung ließen sich die Besucher des Live-Earth-Konzerts am Samstag in Hamburg nicht vermiesen. Trotz zeitweisen Regens und einer nicht ausverkauften Arena am Volkspark sangen sie bei den Auftritten der Stars mit, tanzten auf den Rängen und applaudierten kräftig. Bereits beim Auftritt der kolumbianischen Sängerin Shakira, die das Ereignis in der Hansestadt eröffnete, jubelte das Publikum.

Besonders der amerikanische Sänger Snoop Dogg animierte die Menge gekonnt. Er wolle die Veranstaltung mit seinem Musikbeitrag unterstützen, sagte der US-Star. Mit handgelenksbreiter Goldkette, Sonnenbrille und Zöpfchen sang Snoop Dogg vor einem Publikum, das bereitwillig zig Arme auf sein Kommando rhythmisch in der Luft bewegte. Er fühle sich in Deutschland stets willkommen, ließ der Rapper nach seinem Auftritt verlauten.

Mit Musikern wie beispielsweise Shakira, Katie Melua, Mando Diao, Silbermond, Roger Cicero, Yusuf Islam alias Cat Stevens und Enrique Iglesias hatte das einzige Deutschlandkonzert der weltweiten Live-Earth-Aktion ein gutes Line-Up. Trotzdem konnten nach Veranstalterangaben nur etwa 31.500 der 45.000 Tickets verkauft werden. "Wir haben spät mit der Werbung angefangen und auch wenig plakatiert", sagte Live-Earth-Sprecher Frank Ehrich. Das Wetter mit dem ständigen Regen habe auch dazu beigetragen, dass sich Leute am Samstag kaum noch Karten kauften. Doch je später der Abend wurde, desto besser gefüllt war die Arena. Nach dem Auftritt von Silbermond schien dann sogar die Sonne.

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