Das Pop-Duo Alex swings Oscar sings und natürlich Edel-Stripperin Dita von Teese heizten Moskau mit dem Swing-Pop-Titel "Miss Kiss Kiss Bang" ordentlich ein.
Aber was hat es gebracht? Nichts. Ein schwacher 20. Platz ist dabei herausgesprungen.
Da konnte die weltbekannte Burlesque-Tänzerin sich noch so räkeln. Und auch Oscar Loyas Sixpack brachte Europas Damenwelt nicht dazu, massenhaft zum Hörer zu greifen.
Sänger Oscar Loya und Musiker, Komponist und Produzent Alex Christensen zeigten sich nach der Niederlage dennoch recht gelassen. Er habe einen "mega-Spaß" und "die beste Zeit seines Lebens" gehabt, sagte der Kalifornier Loya nach der Show.
Dita von Teeses Räkeln auf einem überdimensionalen Mund im Hintergrund war hinter Sänger Loya und zwei weiteren Tänzerinnen in knappen Hotpants fast etwas untergegangen.
Immerhin: Die Halle tobte, als sie auf der Bühne auftauchte.
Sie rückte aber erst gegen Ende des Lieds richtig ins Blickfeld der Kameras und zeigte neben heißer Korsage und tiefem Dekolleté nicht gar zu viel nackte Haut.
Der in Weißrussland geborene 23-jährige Alexander Rybak kam bei dem Schlagerwettbewerb mit seinem selbstgeschriebenen Lied "Fairytale" mit riesigem Abstand auf den ersten Platz. Der von dem gutaussehenden jungen Sänger mit Geigenspiel unterlegte, an irischen Folk erinnernde Märchensong erhielt 387 Punkte und die bisher höchste Wertung in der Grand-Prix-Geschichte. Es ist nach 1985 und 1995 das dritte Mal, dass Norwegen den Sieger stellt.
Insgesamt 25 Kandidaten kämpften beim Eurovision Song Contest um den Sieg.
Vorjahressieger Russland schickte Anastasia Prikhodko ins Rennen.
Für Frankreich ging Patricia Kaas an den Start.
Originelle Kostüme: Inga & Anush für Armenien.
Yohanna, für Island am Start, zeigte vollen Körpereinsatz.
Ganz in Schwarz: Noa and Mira Awad, die Israel in Moskau vertreten.
Igor Cukrov ft. Andrea standen für Kroatien auf der Bühne.
Portugal liebt's blumig: Flor-de-lis sang für ihr Heimatland.
Sakis Rouvas ging für Griechenland an den Start.
Voller Leidenschaft: Sasha Son aus Littauen.
Die schwedische Sängerin Malena Ernman setzte auf ein künstlerisches Bühnenbild.
Kejsi Tola, Albaniens Hoffnungsträger.
Klassisch angehaucht: Alexander Rybak aus Norwegen.
Waldo's People standen für Finnland auf der Bühne.
Großbritanniens Wunderwaffe: Jade Ewen.
Sexy: Andrea Demirovic für Montenegro.
Nicht weniger attraktiv: Spaniens Sängerin Soraya.
Und auch die Türkei ließ mit Hadise die Hüften kreisen.