Am Samstag steigt in Moskau der Eurovision Song Contest. Wir haben schon mal einen Blick auf die Proben geworfen und stellen Ihnen einige der (manchmal ziemlich skurrilen) Kandidaten vor.
Radoslav Banga geht für die Tschechische Republik an den Start. Der 25-Jährige erinnert in seinem wahrscheinlich selbstgenähten Outfit an einen Bösewicht aus der Original-Batman-Serie der 60er Jahre. Aber neben seiner Stehgeigerin geht er fast noch als normal durch.
Der rumänische Beitrag wartet mit heißen Tanzszenen und der bildhübschen Sängerin Elena auf. Da kommen speziell männliche Fans auf ihre Kosten.
Die niederländische Band The Toppers setzt dagegen auf gewichtige Unterstützung...
...und jede Menge Spaß bei der Performance. Das verspricht massive Konkurrenz für die Favoriten zu werden.
Der deutsche Beitrag Alex Swings verspricht prickelnde Erotik auf der Bühne.
Gleich mehrere Schönheiten räkeln sich für den US-amerikanischen, in München lebenden Sänger Oscar Loya, der für uns zusammen mit Musiker und Musikproduzent Alex Christensen fleißig Punkte sammeln soll.
Fast noch mehr Interesse als der von einer Jury ausgewählte Swingtitel dürfte in der Tat die amerikanische Stripperin Dita von Teese hervorrufen, die das Lied mit einer burlesken Tanzeinlage begleiten will. Dass sie bei ihrem Auftritt in Moskau alle Hüllen fallen lässt, ist freilich kaum zu erwarten.
Eine muss man zugeben: Islands Yohanna sieht aus wie gemalt. Wenn die Stimme ähnlich toll ist, kann da wenig schiefgehen.
Bei den armenischen Teilnehmerinnen Inga and Anush Arshakyan hat man kurz den Eindruck, doppelt zu sehen.
Die Schwedin Malena Ernman ist ein Traum in weiß.
Patrick Ouchene aus Belgien macht einen auf Elvis. Könnte aber auch eine Szene aus Saturday Night Fever sein.
Montenegros Andrea Demirovi setzt auf schnelle Beats und Tanzeinlagen.
Der Song stammt übrigens aus der Feder des deutschen Erfolgsproduzenten Ralph Siegel.
Bei der türkischen Band Hadise dürfte ebenfalls keine Langeweile aufkommen.
Diese lustige Dame heißt Chiara und will das kleine Malta mit Stolz erfüllen.
Klassisch elegant zeigt sich dagegen Patricia Kaas, die für Frankreich an den Start geht.
Gleiches gilt für die Vertreterin des Gastgeberlandes, die Anastasia Prikhodko. Die umstrittene Sängerin ist eigentlich Ukrainerin und singt "Mamo" (Mama) teilweise auf Russisch und teilweise in ihrer Muttersprache Ukrainisch.
Das ist nicht DJ Ötzi mit hübscher Begleitung, sondern der finnische Beitrag Waldo's People.
Die Show der Nordeuropäer verspricht feurig zu werden.
Niedlich und mit toller Stimme: Jade Ewen, die für Großbritannien um Punkte kämpft.
Die Band Regina aus Bosnien und Herzegovina sieht aus, als sei von ihr eine Musical-Einlage im Stile von "Les Miserables" zu erwarten.
Die Aserbaidschaner AySel and Arash gefielen offenbar auch Russlands Ministerpräsident Putin, der die beiden bei einer Visite begrüßte.
Auch der Jury-Vorsitzende Philip Kirkorov übt einen Auftritt. Der Russe singt aber außer Konkurrenz.