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Eurovision Song Contest
Lenas Baku-Auftritt im Oma-Outfit
ESC 2012: Lenas seltsames Outfit
ESC 2012: Lenas seltsames Outfit FOTO: dpa, Jörg Carstensen
Baku. Zum krönenden Abschluss des zweiten Halbfinals des ESC in Baku hatten sich die Veranstalter etwas Tolles ausgedacht: Die Gewinner sangen noch mal ihre Sieg-Songs. Zum Abschluss trällerten sie gemeinsam Abbas "Waterloo". Leider muss man feststellen: Unsere Lena erlebte ihr persönliches Waterloo – zumindest in Sachen Mode.

Denn was sie dort auf der Bühne trug, ließ bei den Zuschauern unterschiedliche Fragen aufkommen: Hat Lena sich im Hotel-Zimmer geirrt und ihre Anziehsachen bei den russischen Omas aus dem Schrank genommen? Oder hat sie sich in ihrer Persönlichkeit geirrt und dachte beim Ankleiden, sie heiße Nicole und es sei das Jahr 1982?

Neben Lena traten die früheren Gewinner Ell/Nikki aus Aserbaidschan (2011), Alexander Rybak aus Norwegen (2009), Dima Bilan aus Russland (2008) und Marija Serifovic (2007) aus Serbien auf.

Am Ende präsentierten sie gemeinsam den Abba-Gewinnersong von 1974, "Waterloo". Begleitet wurden die Sänger von traditionellen aserbaidschanischen Instrumenten.

Der deutsche ESC-Kandidat Roman Lob, der auf Startplatz 20 antritt, war bereits für die große Show am Samstag in der aserbaidschanischen Hauptstadt gesetzt. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien als größte Geldgeber beim ESC sowie Gastgeberland Aserbaidschan sind automatisch für die Endrunde qualifiziert.

Lena rät ihrem Nachfolger Roman Lob, seinen Auftritt beim Eurovision Song Contest einfach zu genießen. "Vor so viel Publikum tritt man normalerweise nur einmal im Leben auf, und die Minuten sind so schnell vorbei", sagte die 21-Jährige, die den Gesangswettbewerb 2010 gewonnen hatte, im Interview mit der Zeitschrift "TV Spielfilm".

Lob solle "relaxed bleiben". Der Eurovision Song Contest findet am 26. Mai in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku statt. Lob sagte der "TV Spielfilm", er wünsche sich einen Platz unter den ersten zehn.

"Wenns nicht klappt, haut mich das aber auch nicht um." Er sei mit seinem Vater und zwei Freunden nach Baku reisen - und mit seinen Mützen. "Ohne die geht gar nichts."

Die Austragung des ESC in Aserbaidschan hatte eine heftige Debatte über die politische Situation in der ehemaligen Sowjetrepublik in Gang gesetzt. Von Menschenrechtlern kam massive Kritik an Demokratiedefiziten in dem Kaukausstaat.

Quelle: csr/csi/pst/felt
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