Anke Engelke war der heimliche Star des großen ESC-Finales am Samstagabend. Stets gut gelaunt, locker und - im Gegensatz zu Stefan Raab - auch fit in den beiden Grand-Prix-Sprachen Englisch und Französisch konnte sie Düsseldorf und den Rest der Welt überzeugen.
Die Freude war der 45-Jährigen anzumerken. Die leicht quirlige Art driftete aber nicht ins Lächerliche ab.
In der Show konnte sie die gesamte Breite ihres Talents zeigen - und dazu gehört auch das Singen, wie sie gemeinsam mit Stefan Raab und Judith Rakers zeigte.
Ihre Tanzkünste durfte sie ebenfalls unter Beweis stellen.
Als Stefan Raab sie kurzerhand über die Schulter warf, zeigte sie, was einen Medienprofi ausmacht - und moderierte souverän weiter.
Am Ende bei der Punktevergabe war Dauerlächeln angesagt. Dabei überstand Engelke nicht nur einen Marathon an Komplimenten aus Europa, sondern auch die eine oder andere schräge Einlage eines Kollegens - und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Ein echter Profi eben.