Hilary Hahn gehört neben Baiba Skride, Lisa Batiashvili, Julia Fischer und Janine Jansen zu den jungen, weiblichen Stars im internationalen Geigenzirkus.
Sie kam im November 1979 in Lexington (US-Bundesstaat Virginia) zur Welt. Aufgewachsen ist sie aber in Baltimore. Ihre Vorfahren stammen aus der Pfalz (Bad Dürkheim). Als einzige ihrer Familie spricht sie deutsch. Zusätzlich noch französisch und japanisch.
Ihre erste wichtige Lehrerin war Klara Berkovich, eine Vertreterin der russischen Violinschule aus Odessa. Im Dezember 1991 spielt sie erstmals mit einem Spitzenorchester, dem Baltimore Symphony Orchestra
1993 gibt sie ihr Europadebüt mit Orchester beim Budapester Festival-Orchester in Ungarn.
Ihre Aufnahme von Beethovens Violinkonzert und Bernsteins Serenade mit dem Baltimore Symphony Orchestra unter David Zinman wird 1998 für den Grammy nominiert und mit dem Diapason d’or und dem Echo-Preis ausgezeichnet.
Bislang hat Hilary Hahn über 800 Konzerte gegeben, davon über 500 zusammen mit Orchestern. In Deutschland gab sie ihr Debüt 1995, sie spielte unter der Leitung von Lorin Maazel mit dem Bayerischen Rundfunksinfonieorchester.
Im März 2009 ist Hilary Hahn Freundeskreis-Mitglied des Festspielhaus Baden-Baden geworden.
Anfang 2011 erschien ihre neue CD mit Violinkonzerten von Higdon and Tschaikowsky.