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Holstein hört
Grasslung: "Sincere Void"
Holstein hört: Grasslung: "Sincere Void"
Düsseldorf. Ich gehe ins Bett und setze Kopfhörer auf, ich schlafe nie ohne Musik ein, und was ich am liebsten höre, ist das Album „Sincere Void“ von Grasslung. Das ist Instrumentalmusik, es rauscht und brummt sehr angenehm. Von Philipp Holstein

Man nennt solche stehenden Sounds aus Gitarre, Synthesizer oder Orgel Drones, und bei Grasslung sind sie nicht so langweilig wie häufig bei dieser Art von Musik, sondern eigenwillig und besonders, gerne mit dem Piano veredelt. Vom dem üblichen Ambient-Quatsch ist das weit entfernt.

Grasslung ist der Künstlername von Jonas Asher aus Brooklyn. Er verkaufte seine Musik bisher auf Cassetten und kopierten CDs im Selbstvertrieb, aber dieses Album ist bei dem Label Root Strata erschienen, das überhaupt sehr empfehlenswert ist. Abgemischt hat das Ganze Taylor Deupree, er führt das Label 12K, und auch seine Platten sind geeignet fürs Einschlafen - vor allem die mit dem Titel „Northern“.

Beim Beladen des iPods kann ich sehen, wie oft ich welchen Titel gehört habe, und seit Mai spielte ich laut Statistik das Grasslung-Album 18 Mal. Ich weiß nicht, welche aktuelle Platte bei mir zuletzt auf so viele Einsätze gekommen ist. Vielleicht könnte man also sagen, „Sincere Void“ ist mein Lieblingsalbum. Wobei ich den größten Teil der Spielzeit unbewusst wahrnehme.

Nicht ganz so oft, aber doch sehr oft (und immer beim Zubettgehen) hörte ich im selben Zeitraum „It All Falls Apart“ von The Sight Below, „Dropsonde“ und „Autour De La Lune“ von Biosphere, „Undercurrent“ von Jon Porras und „Nunatak / Teimo / Permafrost“ von Thomas Köner.

Quelle: das
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