Muss man sehen: The Fall live
VON PHILIPP HOLSTEIN - zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 - 19:30
So eine rührende Veröffentlichung: Last Night At The Palais: The Fall Live At Hammersmith Palais“ (Universal).
The Fall spielte das Konzert sozusagen als Abschiedsgruß am 1. April 2007. Direkt danach wurde das Hammersmith Palais geschlossen. Das Konzert zum Album „Post TLC Reformation“ ist für Fall-Verhältnisse zwar ein eher gediegenes. Mark E. Smith wirkt aufgeräumt, frisch und klar, und die Songs haben Struktur, sind rasch zu erkennen und eigentlich wenig überraschend ausgesucht.
Und trotzdem schaut man sich die DVD, die der Live-CD beiliegt, gerne an. Die Szene am Anfang zum Beispiel: Die Band spielt schon drei, vier Minuten, grinst, schaut herum, aber Mark E. Smith ist nicht zu sehen. Dann kommt er auf die Bühne, wirkt wie ein verirrter Mann aus der Kneipe gegenüber, in Ledersakko mit Stoffjackett drunter. Bisschen dick angezogen für sowas. Aber er geht straight ans Mikrofon, sagt „Hello, we are The Fall“ und beginnt das Lied.
Oder die Zugabe. Ein Moderator sagte, dass jetzt der letzte Song an diesem Ort überhaupt gespielt werde. Dann wirft er sch ins Publikum. Die Keyboarderin kommt, hat ein Täschchen dabei, das sie erstmal ordentlich an einen Haken hängt, erst dann legt sie los. Oder der Schluss: Mark E. Smith steht im Bierdosen-Hagel, sagt „Danke, dass ihr euch so gut benommen habt“ und geht.
Und „White Lightning“, die Coverversion von „Shift-Work“, hört man auch mal wieder. Herrlich.
The Fall spielte das Konzert sozusagen als Abschiedsgruß am 1. April 2007. Direkt danach wurde das Hammersmith Palais geschlossen. Das Konzert zum Album „Post TLC Reformation“ ist für Fall-Verhältnisse zwar ein eher gediegenes. Mark E. Smith wirkt aufgeräumt, frisch und klar, und die Songs haben Struktur, sind rasch zu erkennen und eigentlich wenig überraschend ausgesucht.
Und trotzdem schaut man sich die DVD, die der Live-CD beiliegt, gerne an. Die Szene am Anfang zum Beispiel: Die Band spielt schon drei, vier Minuten, grinst, schaut herum, aber Mark E. Smith ist nicht zu sehen. Dann kommt er auf die Bühne, wirkt wie ein verirrter Mann aus der Kneipe gegenüber, in Ledersakko mit Stoffjackett drunter. Bisschen dick angezogen für sowas. Aber er geht straight ans Mikrofon, sagt „Hello, we are The Fall“ und beginnt das Lied.
Oder die Zugabe. Ein Moderator sagte, dass jetzt der letzte Song an diesem Ort überhaupt gespielt werde. Dann wirft er sch ins Publikum. Die Keyboarderin kommt, hat ein Täschchen dabei, das sie erstmal ordentlich an einen Haken hängt, erst dann legt sie los. Oder der Schluss: Mark E. Smith steht im Bierdosen-Hagel, sagt „Danke, dass ihr euch so gut benommen habt“ und geht.
Und „White Lightning“, die Coverversion von „Shift-Work“, hört man auch mal wieder. Herrlich.
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