Auch dieses Jahr haben die Veranstalter des "Hurricane"- und "Southside"-Festivals keine Kosten gescheut, um die Herzen der Musikfans höher schlagen zu lassen. Unter anderem werden "Die Ärzte" einen ihrer unberechenbaren Auftritte beisteuern.
Auch die Berliner Band "Beatsteaks" wird die Massen mit ihrer Punkrock-Show mitreißen.
Auf den Open-Airs vom 10. bis 12. Juni wird außerdem "Rammstein" zum Mitgrölen animieren.
Da die Festivals nicht gerade den Ruf haben, nur seichte Pop-Musik zu bieten, machen sich auch Schwedens Vorzeigepunker "Millencolin" auf den Weg zu den Mega-Events.
"Madsen" will die feierfreudigen Massen mit Punkrock alter Hamburger Schule begeistern, ...
... und "Audioslave" ist etwas für Fans härterer Klänge: Drei Viertel der Band bestehen aus "Rage Against The Machine", und der Frontmann ist kein Geringerer als der ehemalige "Soundgarden"-Sänger.
In Sachen Metal werden "Underoath", ...
... "Eagle of the Death Metal" ...
... und "Fantomas", die Allstarband des Metal-Noise-Rock, die Klampfen zum Bersten bringen.
Auch wenn das Foto nicht danach aussieht: "SKA-P" bestechen mit Ska, den sie mit Punk, HipHop, Reggae und Polka mischen.
Heraus kommt ein melodiöser Sound mit Folk-Einflüssen.
"La Vele Puerca" mixen Ska dagegen mit südamerikanischen Folk und gehen dabei richtig ab.
"Oasis" geben ein Exklusivkonzert auf den Festivals.
"Madrugada" - Die Norweger stehen für den Begriff "Sad Rock" und erzeugen mit ihren melancholischen, weichen und elektrisierenden Songs einfach eine ganz besondere Stimmung, wobei sie den Rock nicht vernachlässigen.
Der Trend zu deutschsprachigen Bands ist auch auf diesen Festivals spürbar: "Wir sind Helden" sind ebenso dabei, ...
... wie "Kettcar", die verspielten Rock auf hohem Niveau bieten.
"Beck" weiß mühelos Alternative, Blues, Folk und HipHop zu kombinieren. Mit der Slacker-Hymne "Loser" spielte er sich 1994 in die Herzen der Fans.
"3 Doors Down" werden ihr ursprüngliches Ziel auf den Stages beweisen: Rock'n'Roll und "good ol‘ American music".
Die Franzosen "Phoenix" sind einfach anders und außergewöhnlich.
Selten schaffen es Musiker, Folk, Funk und Country mit House und Achtziger-Pop zu vermischen, ohne dass einem die Ohren schmerzen. "Phoenix" hat es raus.
Die Amerikaner "Cake" wehren sich ebenfalls gegen jede Schublade: Sie mischen Country, HipHop und Blues.
"Team Sleep" wollen die Fetzen fliegen lassen.
Gespannt darf man auf den Auftritt von "The Dresden Dolls" sein: Mit Liedern, die an Kurt Weill und den Rock'n'Roll von Patti Smith, Nick Cave und The Violent Femmes erinnern, ist das Bostoner Duo irgendwo zwischen Cabaret der Weimar-Ära und dem CBGB´s anzusiedeln.
"Swosh" hat sich der alternativen Rockmusik verschrieben.
Mit "Nine Inch Nails" holen sich die Veranstalter die populärsten Vertreter des Industrial Sound auf die Bühne.
Nach 28 Jahren Band-Geschichte haben sie noch immer Lust auf's Abrocken: "New Order".
Sie werden allerdings nur auf dem "Southside" auftreten.
Für alle, die sich nicht vorstellen können, wie es auf den Festivals abgeht, hier ein paar Bilder vom "Hurricane 2004"...