Leona Lewis: Ist sie die neue Whitney Houston?
zuletzt aktualisiert: 12.02.2008 - 20:46Düsseldorf (RPO). Von diesen Verkaufszahlen träumen Dieter Bohlens Superstars: In einer Castingshow wurde Leona Lewis entdeckt, ihre Single "Bleeding Love" schoss in Deutschland und England auf Platz eins. Lewis' Album "Spirit" räumte fünf Mal Platin ab, sie gilt als eine Mischung aus Whitney Houston, Mariah Carey und Céline Dion.
Ende 2006 ging Lewis als Siegerin aus der britischen Castingshow "The X Factor" hervor. Bereits Wochen vor der Entscheidung hatten sie Zuschauer wie Journalisten als Favoritin gehandelt, und am Ende entfielen rund 60 Prozent der Stimmen auf die Newcomerin. Ihr Gewinn: ein Plattenvertrag mit Sony BMG. Es war der Startschuss ihrer Karriere.
Schon ihre erste Single "A Moment Like This" schlug hohe Wellen in ihrer englischen Heimat - Wellen des Erfolgs, auf denen Lewis in 2007 mit ihrer Single "Bleeding Love" und ihrem Album "Spirit" weiterschwamm. Zuerst verkauften sich die Platten in England, bevor sie zu Beginn dieses Jahres in Deutschland erschienen.
Geboren wurde die heute 22-Jährige im Londoner Stadtteil Hackney. Sie kam als zweites von drei Kindern zur Welt, ihre Eltern heißen Joe und Maria Lewis. Früh entpuppte sie sich als musikalisches Talent: Sie nahm Gesangsunterricht und schrieb im Alter von 12 Jahren ihren ersten Song.
Zehn Jahre nach ihren ersten Schreibversuchen auf der Partitur stürmte ihre Album "Spirit" also die Charts. Die Songs stammen allerdings nicht aus Lewis' Feder, sondern wurden von anderen Komponisten wie Billy Steinberg ("Like a Virgin") geschrieben. Eine Scheibe mit eigenen Songs soll bald folgen.
Einige von Lewis' eigenen Lieder fanden bereits den Weg an die Öffentlichkeit: Dem Online-Musikhändler "Juno Records" fielen Aufnahmen in die Hände, die aus der Zeit vor ihrem Casting stammen. Da die Songs rechtlich nicht geschützt waren, brachte sie der Händler auf den Markt - für "Juno Records" ein Geldsegen.
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