Grand-Prix-Regel: Einspielung vom Band verboten: Mosi-Puppe beim Grand-Prix nicht dabei
zuletzt aktualisiert: 08.02.2005 - 08:11Hamburg (rpo). Die Jacob Sisters wollten dem ermordeten Modeschöpfer Rudolph Moshammer mit einem Lied ein Denkmal setzen und mit dem Song beim Grand-Prix-Vorentscheid auftreten. Auf der Bühne sollte eine tanzende und singende Mosi-Puppe erscheinen, und auch die Stimme des Modeschöpfers sollte eingeblendet werden. Doch daraus wird jetzt nichts.
Die Jacob-Sisters wollten in ihr Lied "Moshammer lebt" Mosis Originalstimme einspielen lassen. "Die Grand-Prix-Regeln besagen, dass live gesungen werden muss. Einspielungen vom Band sind nicht zulässig", sagte NDR-Unterhaltungschef Jürgen Meier-Beer der Zeitung.Rosemarie Jacob: "Mit dem Auftritt hätten wir ihm ein Denkmal gesetzt."
Bei TV-Promis stieß das "No" für den Gummi-Mosi auf Unverständnis. "Endemol"-Deutschland-Chef Borris Brandt sagte, "nach so einer schrillen Nummer muss man sich als Fernseh-Chef doch die Finger lecken!". Und Schlagersänger Heino fragte: "Warum gönnt man Mosi diesen letzten Auftritt nicht? Er liebte doch die Show so sehr." Kanzler Imitator Elmar Brandt schlug vor: "Man muss den Grand-Prix-Beauftragten einfach klarmachen, dass auch beim tollsten Abend ohne Gummi nichts läuft!".
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