Popstar zieht bei Premiere seines Konzertfilms Bilanz: Robbie Williams oft ein Nervenbündel
zuletzt aktualisiert: 19.11.2003 - 09:16London (rpo). Aufhören oder nicht? Diese Frage wälzt Robbie Williams nach eigenen Angaben fast jeden Tag im Hirn herum. Während seiner "Escapology"-Tour litt er unter extremen Stimmungsschwankungen, sagte er bei der Londoner Premiere seines DVD-Konzertfilms "What We Did Last Summer".
"Den einen Tag wollte ich nie wieder auf Tournee gehen, den anderen wollte ich drei hinzufügen: Eine Swing-Tour, eine Dies-und-das-Tour. Ich kann mir nie trauen."
Höhepunkt der "Escapology"-Tour waren drei Konzerte in Knebworth, zu denen 375.000 Zuschauer kamen. Eine Audio-CD von diesen Konzerten ist bereits auf dem Markt, die Doppel-DVD dazu erscheint am 24. November. Für ihn sei es die wichtigste Erfahrung gewesen, das alles durchgestanden zu haben. Denn so selbstbewusst, wie er als "geborener Entertainer" wirke, sei er oft gar nicht. "Mein Selbstvertrauen kommt aus Angst, das ist alles."
Der persönliche Höhepunkt für ihn sei, "das durchgestanden zu haben". Er habe beweisen wollen, "dass ich auf dem Höhepunkt dessen bin, was ich mache und machen kann. Ich habe das ganze Jahr gekämpft, nun bin ich etwas müde, muss mich sammeln und wieder der Herausforderung stellen." Im Zenit seiner Karriere sehe er sich aber noch nicht, fügte Williams hinzu. Der müsse noch kommen.
Zum Staatsbesuch von US-Präsident George W. Bush, der am Dienstagabend begann, sagte er: "Ich hoffe, er kommt sicher an, reist sicher wieder ab und dass niemand verletzt wird, während er hier ist."
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