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Antisemitismus-Vorwürfe
Der WDR will mit Roger Waters nichts mehr zu tun haben

Roger Waters: WDR will mit "Pink-Floyd"-Musiker nichts mehr zu tun haben
Roger Waters ließ in der Vergangenheit Ballons in Schweineform mit Davidstern über die Bühne schweben. (Archiv) FOTO: dpa, Balazs Mohai
Köln. Der WDR hat die Zusammenarbeit mit der umstrittenen "Pink Floyd"-Legende Roger Waters (74) für dessen Konzert in Köln beendet. Waters macht immer wieder Schlagzeilen mit seiner Anti-Israel-Haltung. 

Der Sender bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Kritiker werfen ihm Judenhass und Antizionismus vor. Der Künstler unterstützt eine Boykott-Kampagne gegen Israel. Auf Konzerten ließ er Ballons in Schweineform samt Davidstern aufsteigen.

Am 11. Juni 2018 spielt Waters seine "Us + Them"-Show in der Kölner Lanxess-Arena. Präsentiert wurde das Konzert bisher vom Radiosender WDR4, auch auf dessen Website wurde für den Auftritt geworben. Der Sender hat den Post am Sonntagnachmittag gelöscht.

"Gebührengelder für Judenhasser"?

Der WDR reagierte damit laut Zeitung auf eine Petition, die die Kölnerin Malca Goldstein-Wolf an Intendant Tom Buhrow (59) gerichtet hatte. Sie warf dem Sender vor, einen "Judenhasser" mit Gebührengeldern zu unterstützen.

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Zu "Bild" sagte sie: "Ich möchte mich mit dem neuen, hier aufkommenden Judenhass nicht abfinden, ich bin es satt." Mehr als 1.300 Menschen unterschrieben ihre Petition laut Zeitung bisher.

(csi/KNA)
 
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