Popstar: Sasha will kein Schnulzensänger sein
zuletzt aktualisiert: 26.02.2006 - 13:38Hamburg (rpo). Popsänger Sasha will nicht in eine Schublade gesteckt werden - vor allem, wenn die Schublade den Aufkleber "Schnulzensänger" trägt. Wie er in einem Interview sagte, habe ihn die Musik bisher nicht reich gemacht, Millionär sei er noch lange nicht.
"Ich wurde in einen Trichter gepresst, dieser Mini-Sasha wurde in eine Schublade für Schnulzen-Songs gesteckt, was ich heute immer noch nicht okay finde", sagte der 34-Jährige im Interview mit "VivaBamS", dem Jugendmagazin von "Bild am Sonntag". Reich sei er mit seiner Musik nicht geworden, sagte der Sänger. "Viele glauben ja, dass man Millionär ist, aber so ist es nicht. Ich habe gut verdient, aber noch lange nicht ausgesorgt."
Ferner sei er weder abhängig vom Erfolg noch vom Geld: "Bis es los ging, hatte ich kein Geld, aber ich war trotzdem glücklich. Mir hat es gereicht, vom Glaspfand eine Erbsensuppe zu kaufen." Seine Familie habe sogar jahrelang von der Sozialhilfe gelebt. Daher habe er sogar einmal bei der Müllabfuhr gearbeitet: "Seitdem respektiere ich die Müllfahrer umso mehr."
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