Uwu Lena aus Münster: "Schland o Schland" erscheint am Freitag
zuletzt aktualisiert: 16.06.2010 - 16:20Berlin (RPO). "Schland O Schland", erst von den Plattenriesen verbannt, nach Stefan Raabs Liebeserklärung dann aber ganz schnell auf Platte gebrannt, liegt schon ab Freitag bei den Händlern.
Die Hits zur Fußballweltmeisterschaft etwa von Skakira und K'naan bekommen Konkurrenz: Am Freitag (18. Juni) veröffentlichen die Münsteraner Studenten mit dem Namen Uwu Lena den in den vergangenen Tagen populär gewordenen Song "Schland o Schland" offiziell als Single bei der Plattenfirma Universal Music. Das Lied nutzt die Melodie von Lena Meyer-Landruts Grand-Prix-Song "Satellite".
Universal Music, wo auch Lena unter Vertrag ist, schildert die Entstehungsgeschichte von "Schland o Schland" wie folgt: Eine Gruppe von Studenten um Christian Landgraf hatte spontan die Idee, den Hit "Satellite" mit der Fußball-WM zu verbinden. Landgraf schrieb einen deutschen Text, nahm den Song mit seinem Bruder Matthias auf, drückte Nikolai Gaschtz das Mikro in die Hand. Kurzerhand wurde ein Video gedreht und auf die gängigen Portale ins Internet gestellt.
Dieses zählte rasch mehrere hunderttausend Klicks. Alle finden den Song toll und singen mit. Nur Plattenriese EMI Music Publishing wollte nicht mitspielen und ließ den Clip kurzerhand sperren. Doch was bei YouTube einmal gefeiert wird, ist auch in Windeseile tausendfach kopiert, eine effektive Sperrung somit nahezu unmöglich.
Als dann auch noch Lena-Entdecker Stefan Raab bekundete, das Lied toll zu finden und anmerkte, man müsse den Jungs aus Münster einen Plattenvertrag geben, ging plötzlich alles ganz schnell.
Von der neuen Band Uwu Lena heißt es laut Universal Music: "Wir sind mit der Nummer nicht kommerziell angetreten und konnten nicht absehen, dass wir innerhalb kürzester Zeit zum Gesprächsthema und zur Stimmungskanone in ganz Deutschland werden."
Der Text ist simple und einfach zu merken, hier ein Auszug:
Schland o Schland / Wir sind von dir begeistert / Und darum feiern wir mit dir / Schon heute wie die Weltmeister
In Südafrika, ja / Da wollen’s alle wissen / Doch in diesem Jahr, da / Feiern wir einfach (nur).
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