Kaum eine Band hatte je so viel Erfolg wie diese vier Jungs aus Liverpool: The Beatles. Noch heute sind die Namen der Bandmitglieder und die Hits den meisten bekannt
Bereits 1957 lernen sich Paul McCartney (li.), John Lennon (2.v.r.) und George Harrison (r.) auf einer Feier kennen. Ringo Starr (2.v.l.) kommt 1962 dazu. Keiner ahnt, dass die vier Liverpooler mal eine der erfolgreichsten Bands der Welt sein werden.
Diese Damen dürften sich gefreut haben - denn njemand kam so nah an die begehrten Junggesellen heran. Hier in den Twickenham Studios nördlich von London beginnen die Dreharbeiten für den ersten Beatles-Film "A hard days night" (1964).
Der Anfang der „Beatlemania“ war im Star-Club der Hamburger Reeperbahn (1962).
1964 sind die Beatles hoffähig geworden. Prinz Philip überreicht ihnen im Empire-Ballsaal in London den Preis für die beste Rhythmus-Gruppe und die beste Vokaltanzplatte.
In dem gleichen Jahr startet die erste Amerika-Tournee.
Nach ihrem ersten großen Durchbruch 1964 folgen Unmengen von Touren und Filmen und schließlich jede Menge Sex and Drugs. Die Stimmung untereinander wird zunehmend schlechter.
So kommt es dazu, dass die "Fab Four" Mitte der 60er Jahre ihr letztes Konzert in San Francisco geben. Dennoch gab es weitere gemeinsame Platten. Am 10. April 1970 verkündetet Paul McCartney dann seine Trennung von den Beatles. Fortan gehen die Musiker eigene Wege.
McCartneys erstes Solo-Album trägt schlicht seinen Nachnamen (1970) und gehört mit Songs wie "Maybe I'm Amazed" und "The Lovely Linda" zu seinen wichtigsten Platten.
McCartney hat auch weiterhin Erfolg: Er schreibt den Titelsong für den James Bond Film "Live and Let Die" und seine Single "Mull Of Kintyre" verkauft sich über zwei Millionen Mal.
Der Künstler beweist seine Kreativität auf vielfache Weise: Als Auftragskomponist für Orchesterstücke und Zeichentrickfilme und als Animationsfilmer. Des Weiteren schreibt und veröffentlicht er Texte und bringt das Buch "Blackbird Singing" auf den Markt.
Auch John Lennon widmet sich mehr und mehr seiner Solo-Karriere. Er bringt verschiedene Solo-Alben heraus und heiratet Mitte der 60er Jahre die Künstlerin Yoko Ono. Am 8. Dezember 1980 wird er vor dem Dakota Building in New York erschossen - und wird damit endgültig zur Ikone.
George Harrison widmet sich nach der Trennung der Beatles ebenfalls eigenen Projekten. Auch er wird zum Ziel eines Anschlages. Am 30. Dezember schafft es ein Mann auf sein Anwesen bei London einzudringen und sticht mehrmals auf ihn ein. Harrison überlebt schwerverletzt. Am 30. November 2001 stirbt Harrson an einem Gehirntumor in Los Angeles.