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Paris
Paris zeigt Ikonen der Moderne: von Picasso bis Monet

Paris. Ihr Wert ist unschätzbar: 130 Ikonen der Moderne aus zwei der bedeutendsten russischen Museen sind erstmals in Paris vereint. Mehr als 25 Gemälde von Picasso sind dabei, über 20 Werke von Matisse, mehr als zehn von Gauguin, zudem Bilder von Claude Monet und Paul Cézanne.

Sie stammen aus der legendären Sammlung des russischen Kunstmäzens Sergei Iwanowitsch Schtschukin. Der Diktator Josef Stalin hatte sie 1948 zerschlagen und zwischen dem Puschkin-Museum in Moskau und der Eremitage in Sankt Petersburg aufgeteilt.

Die bis zum 20. Februar dauernde Schau ist unumstritten der Höhepunkt der Pariser Kunstsaison und des französisch-russischen Kulturjahres.

Schtuschkin (1854-1936) war ein russischer Geschäftsmann und Kunstsammler. Nach einem Pariser Aufenthalt im Jahr 1897 kaufte er seinen ersten Monet. 1909 machte er das Haus der Öffentlichkeit zugänglich und schuf damit das erste Museum für moderne Kunst der Welt. Nach der russischen Revolution im Jahr 1917 beschlagnahmte die Regierung seine Sammlung.

(dpa)
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