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Leverkusen
Stadtrat lässt Maßnahmen für Morsbroich prüfen

Leverkusen. Das Museum Morsbroich in Leverkusen mit seiner hochkarätigen Sammlung von Joseph Beuys bis Gerhard Richter ist der Rettung näher gekommen. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung, sämtliche Maßnahmen des vorgeschlagenen Sicherungskonzepts zu prüfen. Dazu zählen höhere Eintrittspreise, eine bessere Vermarktung des denkmalgeschützten Wasserschlosses und Parks sowie ein Erweiterungsbau mit klimatisierten Räumen für Wechselausstellungen. Finanziert werden sollen die Rettungsmaßnahmen vor allem mit Sponsorengeldern und Drittmitteln.

Das drohende Aus für das 1951 eröffnete Museum hatte bundesweit Proteste ausgelöst. Wirtschaftsprüfer hatten als Sparmaßnahme für die hochverschuldete Stadt Leverkusen vorgeschlagen, das Museum aufzulösen und die Sammlung zu verkaufen.

Das Museum Morsbroich gehört zu den renommiertesten Häusern für zeitgenössische Kunst in Nordrhein-Westfalen. Zu seiner Sammlung gehören rund 400 Gemälde und Skulpturen sowie 5000 Grafiken.

(dpa)
 
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