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Istanbul
Stuttgart hofft auf Berücksichtigung bei Weltkulturerbe

Istanbul. In der türkischen Metropole Istanbul ist die 40. Tagung des Unesco-Welterbekomitees eröffnet worden. 26 Stätten weltweit hoffen auf die begehrte Aufnahme in die Liste des Welterbes. Deutschland ist in diesem Jahr nur mit einer Nominierung dabei: Zwei Häuser der Stuttgarter Weissenhofsiedlung sind Teil eines Antrags aus sieben Ländern, der das Werk des schweizerisch-französischen Architekten und Stadtplaners Le Corbusier (1887-1965) würdigen will. Die Tagung dauert bis zum 20.

Juli. 14 Anträge betreffen das Kulturerbe, darunter sind die antike Stätte von Philippi in Griechenland, die Neandertaler-Höhlen von Gibraltar und die Megalithgräber Dólmenes de Antequera in Spanien. Diskutiert wird in Istanbul auch über gefährdetes Welterbe, etwa über die Erhaltung der sechs Welterbestätten Syriens. Dazu gehören die vom Bürgerkrieg stark zerstörte Altstadt von Aleppo oder die teilweise zerstörte antike Oasenstadt Palmyra.

(dpa)
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