Zehn besten Inszenierungen: Theatertreffen eröffnet und schließt mit Jürgen Gosch
zuletzt aktualisiert: 03.03.2006 - 11:01Berlin (rpo). Viel Ehre für Jürgen Gosch: Der Regisseur ist beim Theatertreffen in Berlin, zu dem die zehn besten Inszenierungen der deutschsprachigen Bühnen eingeladen werden, gleich mit zwei Stücken vertreten. Als Premiere gibt es seinen umstrittenen "Macbeth" aus dem Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen, zum Finale die "Drei Schwestern" aus Hannover.
Das 43. Theatertreffen in Berlin eröffnet am 5. Mai mit William Shakespeares Drama "Macbeth" in der Inszenierung von Jürgen Gosch. Das ebenso radikale wie poetische Werk hatte Gosch für das Düsseldorfer Schauspielhaus erarbeitet. Zu den Schauspielern der Aufführung gehören Thomas Dannemann als Macbeth, Devid Striesow als Lady und Ernst Stötzner als Duncan und Macduff, wie die Berliner Festspiele als Veranstalter des Theatertreffens am Freitag mitteilten.
Neben drei Berliner Inszenierungen von Dimiter Gotscheff, Thomas Ostermeier und Andres Veiel sind die Werke der Regisseure Paul Binnerts, Karin Henkel, Helgard Haug und Daniel Wetzel, Händl Klaus und des Choreographen William Forsythe nach Berlin eingeladen.
Zum Finale gibt es noch einmal Jürgen Gosch. Seine Inszenierung von Anton Tschechows "Drei Schwestern" vom Schauspiel Hannover schließt am 21. Mai 2006 im Haus der Berliner Festspiele das diesjährige Programm ab.
Die Berliner Festspiele laden alljährlich die zehn besten Theaterinszenierungen der deutschsprachigen Bühnen ein, um sie beim Theatertreffen zu präsentieren. Die Einladungen gelten als besondere Auszeichnung.
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