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| 09.29 Uhr

Triënnale Kunst und Architektur
„The Place To Be“ für moderne Kunst

Triënnale Kunst und Architektur: „The Place To Be“ für moderne Kunst
Moderne Kunst bei der Triënnale Brügge 2015.
Was würde mit dem hübschen Städtchen passieren, wenn alle Besucher sich entscheiden würden zu bleiben? Das ist der Ausgangspunkt der Triënnale Brügge 2015, die noch bis einschließlich 18. Oktober 2015 läuft und Werke von 30 internationalen Künstlern vorstellt.

Brügge ist noch bis zum 18. Oktober "The Place To Be" für moderne Kunst während der Triënnale Kunst und Architektur. Jedes Jahr begrüßt Brügge mehr als fünf Millionen Besucher, sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber. Mehr als 30 moderne Künstler und Architekten beschäftigen sich mit der Frage, wie Brügge überleben würde, würden alle Besucher in der Stadt bleiben.

Stellen Sie sich vor, dass Brügge plötzlich eine Megapolis wäre: was bliebe dann noch übrig von der historischen Innenstadt? Wie würde der öffentliche Raum genutzt und was vom Welterbgut aufbewahrt werden? Mit Installationen und vergänglicher Architektur versuchen verschiedene internationale Künstler daür eine Antwort zu finden.

Was würde passieren, wäre Brügge plötzlich eine Megapolis?

Das Architekturkollektiv Studio Mumbai baut eine nutzlose Brücke, der chinesische Künstler Song Dong verwertet Abbruchmaterial aus Beijing, der Norweger Vibeke Jensen baut ein Gigaperiskop auf dem Marktplatz und der Österreicher Rainer Ganahl rekonstruiert die mittelalterliche Börse von Brügge in Schokolade.

Mehr Infos: www.triennalebrugge.be/de

Im Sommer schwimmen die Bewohner aus Brüggen in den Brügger Reihen

Noch bis Ende August kann jedes Wochenende in den Innenstädtischen Gewässer in einem speziell dafür entworfen Canal Swimmers Club des japanischen Architekturbüros Atelier Bow-Wow geschwommen werden.

Schwimmen in den Reien, wie die Kanäle von Brügge genannt werden, war schon lange ein Wunsch der Bewohner von Brügge. Speziell für die Triënnale Kunst und Architektur wurde ein überwachtes Schwimmgebiet eingerichtet. Die Architekten des Atelier Bow-Wow konstruierten eine komplett zerlegbare Schimmplatform mit Sonnendeck und einem Schwimmbereich. Für Bewohner und Besucher der Stadt ist das eine einmalige Gelegenheit zum Entspannen und für einen erfrischenden Sprung ins Wasser.

Canal Swimmers Club des japanischen Architekturbüros Atelier Bow-Wow.

Mehr Infos: www.triennalebrugge.be/de/detail/26/atelier-bow-wow

Visionäre Städte, imaginäre Städte, unvollendete Städte

Drei überdachte Ausstellungen reflektieren die Lebensqualität und Nachhaltigkeit einer Stadt. Mit drei Ausstellungen verteilt über die ganze Stadt ergänzt Triënnale Brügge 2015 den Freiluft Teil. Oswald Mathias Ungers und Huib Hoste bekommen ein Forum im Arentshuis. Der utopische Architekt und Cartoonzeichner Luc Schuiten zeigt seine Entwürfe im Rathaus, zusammen mit Liu Wei, Tracey Snelling und Bodys Isek Kingelez.

In De Bond zeigen Fotografen und Filmemacher aus dem Krieg beschädigte Gebiete im Nahen Osten und deren zerstörte Städte, Ruinen und Wiederaufbauprojekte.

Mehr Infos: Arentshuis, Rathaus, De Bond

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