Poträts: Van Gogh und Kahlo kommen unter den Hammer
zuletzt aktualisiert: 02.02.2006 - 11:49New York (rpo). Kunstliebhaber aufgepasst: Seit Mittwoch ist ein Porträt des Malers Vincent van Gogh in dem New Yorker Auktionshaus Christie´s ausgestellt. Das Gemälde gilt als eines der bedeutenstden Werke aus dem Jahr 1890. Im Mai soll es dann versteigert werden. Nach Schätzungen des Auktionshauses könnte das Bild mehr als 40 Millionen Dollar erzielen. Ähnlich hohe Preise werden für ein Porträt von Malerin Frida Kahlo erwartet.
Das Werk mit dem Titel "L'Arlesienne, Madame Ginoux", das Van Gogh seinem Malerkollegen Paul Gauguin widmete, zeigt Marie Ginoux. Sie betrieb in der südfranzösischen Stadt Arles ein Café, als Van Gogh und Gauguin dort lebten. Van Gogh malte sie in einer Phase der Wehmut, nachdem seine Zusammenarbeit mit Gauguin abrupt geendet hatte. Der Niederländer versuchte dabei, im Stil seines französischen Künstlerfreundes zu malen.
Einen Millionenpreis könnte auch ein Selbstporträt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo erzielen, das ebenfalls im Mai bei Sotheby's versteigert werden soll. Das New Yorker Auktionshaus geht von einem Verkaufspreis zwischen fünf und sieben Millionen Dollar (vier bis sechs Millionen Euro) aus. Das Bild mit dem Titel "Raices" ("Wurzeln") aus dem Jahr 1943 stand bisher noch nie zum Verkauf. Im Jahr 2000 war ein anderes Kahlo-Selbstporträt für umgerechnet vier Millionen Euro versteigert worden und wurde damit zum teuersten Werk eines lateinamerikanischen Malers.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






