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Leverkusen
Zukunftskonzept für Morsbroich wird entwickelt

Leverkusen. Im Ringen um den Erhalt des renommierten Museums Schloss Morsbroich hat die Stadt Leverkusen ein Hilfsangebot privater Förderer angenommen. Der Stadtrat stimmte für einen entsprechenden Vorschlag des Museumsvereins Morsbroich. Der Verein will auf eigene Kosten und zusammen mit externen Experten ein Zukunftskonzept für das von der Schließung bedrohte Museum entwickeln. Bis dahin liegen die bisher vorgelegten Kürzungsvorschläge auf Eis. Das Projekt sieht vor, dass Fachleute bis Anfang 2018 "transparente und belastbare Lösungen" zur Rettung entwickeln.

Zugleich soll die wirtschaftliche Belastung der Stadt Leverkusen verringert werden. Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) lobte das Vorhaben vor der Abstimmung als "bürgerschaftliches Engagement im besten Wortsinn". Um den Haushalt der hoch verschuldeten Stadt Leverkusen zu entlasten, hatte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Februar empfohlen, sämtliche Aktivitäten des Museums einzustellen und die Kunstsammlung aufzulösen. Dies könnte ab 2019 Personal- und Betriebskosten von fast 800.000 Euro für den Kulturbetrieb einsparen.

(epd)
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