Alternativer Antrieb im Überblick

Elektroauto: die Vor- und Nachteile

Elektroautos laufen unabhängig von fossilen Rohstoffen und sind klimafreundlich, weil sie keine schädlichen CO2-Emissionen ausstoßen. Elektrofahrzeuge punkten vor allem in großen Ballungsräumen: Sie vermeiden Smog, und die Lärmbelästigung nimmt ab. Interessieren Sie sich für ein Elektroauto? Dann kommen hier die Vor- und Nachteile als Entscheidungshilfe. mehr

Unu & Co.

Elektroroller erobern die Städte

Ein Elektroroller ist nicht nur umweltfreundlich und praktisch im Stadtverkehr, sondern auch extrem sparsam. So kommt ein Elektroauto mit einer 15-kWh-Batterie in der Praxis bis zu 100 Kilometer weit. Für eine vergleichbare Reichweite benötigt ein Elektroroller nur eine 2-kWh-Batterie. Doch der größte Unterschied liegt natürlich im Preis. Welche Vorteile ein Elektroscooter sonst noch hat, erfahren Sie hier. mehr

Vergleich alternativer Antriebe

Brennstoffzellenauto – Konkurrenz für Elektroauto und Hybrid

Brennstoffzellenautos gelten als Hoffnungsträger in der Autoindustrie. Namenhafte Autohersteller wie Audi, BMW, Mercedes, Hyundai oder Honda haben bereits Prototypen entwickelt und präsentiert. Als erster Hersteller startete Toyota mit der Serienproduktion des Toyota Mirai. Aber wie funktionieren diese Autos der Zukunft überhaupt? mehr



Beim Kauf eines Elektroautos ist auf einige Punkte zu achten (siehe auch „Wie man ein Elektroauto kauft“). Besonders vorteilhaft sind die Autos im Stadtverkehr und werden deshalb in der Regel besonders für Kurzstrecken eingesetzt. Wenn eine längere Reichweite mit dem Wagen gewünscht ist, müssen Sie bei der Wahl des Elektroautos genau auf die Angabe der Reichweite (RW) achten. Was sonst noch wichtig ist und wie Sie sogar eine Förderung bekommen, erfahren Sie hier.


Die Reichweite von Elektroautos variiert genauso wie die Leistung und der Preis, was diese Beispiele zeigen: Einen Renault Twizy (RW 120 km, 4 bis 13 kW) gibt es schon ab 6.950 Euro. Ein Mercedes B-Klasse mit Tesla Technik (RW 200 km, 132 kW) bekommen Sie ab 39.000 Euro. Für einen BMW i8 (RW 30/600 km, 266 kW) müssen Sie dagegen 130.000 Euro bezahlen.


Die hohen Anschaffungskosten können jedoch mit einer Kaufprämie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) reduziert werden. Die Förderung beträgt für Elektroautos bis zu 4000 Euro. Beim Kaufen eines Hybridautos gibt es eine Kaufprämie von bis zu 3000 Euro. Zum Antrag geht es hier. Bedingungen sind, dass die Neuzulassung nach dem 18. Mai 2016 erfolgt ist und dass das Fahrzeug nicht gebraucht ist.


Welcher Elektromotor im Elektroauto?


Bei den Elektroautos geht es in der Regel um die Batterie, da dieser Stromspeicher ein wichtiges Bauteil für das Auto ist. Genauso wichtig ist aber auch der Elektromotor. Hier kommen prinzipiell mehrere Typen in Frage.


In einem kleinen Auto werden häufig permanent erregte Synchronmaschinen – kurz PSM – eingesetzt, die leistungsstark, leicht und kompakt sind. Die andere Variante ist eine elektrisch erregte Maschine – kurz ESM –, die eine Rotor-Kupferwicklung enthält. Der Wirkungsgrad ist hier höher. Jedoch sind sie größer und schwerer, weswegen sie nur in wuchtige Elektroautos eingebaut werden. Außerdem gibt es noch den Rage Extender, ein kleiner Verbrennungsmotor, der die Räder nicht Kraft antreibt, sondern über einen Stromgenerator. Dieser lädt die Akkus während der Fahrt auf. Derzeit wird der Range Extender leidglich beim Opel Ampera sowie beim Chevrolet Volt eingesetzt. Zudem kann beim BMW i3 ein Range Extender hinzugebucht werden.


Welchen Anschluss für das Elektroauto?


Fast jedes elektrisches Gefährt kann an der normalen Haushaltssteckdose aufgeladen werden. An öffentlichen Ladesäulen gibt es in der Regel den Meneckes-Typ-2-Stecker, was bei den meisten Fahrzeugen direkt mitgeliefert wird. Tesla verwendet hingegen eine modifizierte Form des Meneckes-Steckers, den sogenannten Supercharger.