Tuning-Autos
Das richtige Tuning für den BMW

Der BMW X6 M von Mansory
Der BMW X6 M von Mansory FOTO: SP-X/Hersteller
Die Polizei in NRW setzt seit November 2015 auf den BMW 3er, der in der Tuningszene als beliebtes Auto für das Tuning bekannt ist. Ein neues Aussehen durch Felgen und Lack und mehr PS durch Chiptuning – schon hebt sich der BMW optisch und durch Leistung von den Serienmodellen ab. Einige Punkte sollten Sie beim Tuning Ihres BMWs jedoch unbedingt beachten.

Aufgemotzte BMWs, Motorsport und illegale Autorennen – dieses Bild haben viele von der Tuningszene im Kopf. Doch nicht immer muss es gleich ein Spoiler, Seitenschweller oder das tiefergelegte Fahrwerk sein. Auch kleine Veränderungen wie auffallende Felgen oder eine neue Innenbeleuchtung zählen zum Tuning. Bei modernen BMWs wie dem BMW 1er oder dem beliebten BMW 3er gibt es viele Möglichkeiten.

Für mehr Performance des Autos kann Chiptuning helfen. Bei dieser Art des Tunings wird die Motorenleistung durch einen Chip oder Neuprogrammierung angepasst und verbessert. Eine Leistungssteigerung von bis zu 20 Prozent soll durch das Chiptuning möglich sein. Das Chiptuning kann bei allen BMW-Modellen mit moderner Elektronik und einem Turbo angewandt werden. Also neben dem BMW 1er auch bei der 5er-Serie, dem x3 oder dem BMW i9.

Autohersteller stehen dem Tuning eher kritisch gegenüber, vor allem beim Chiptuning. Auch wenn der Motor nicht wie in den 70er Jahren auseinander geschraubt und aufwendig frisiert werden muss, greift das Tuning per Chip in komplizierte Abläufe der Autosoftware ein. Das kann unter Umständen zu einer erhöhten Temperatur im Motor, erhöhtem Verschleiß am Motor und im schlimmsten Fall sogar zu einem Motorschaden führen. Chiptuning ist immer genehmigungspflichtig.

Genehmigung Ihres Tunings für den BMW

Generell muss bei jeder Art von Tuning eine Genehmigung vorliegen. Bei der Montage neuer Felgen oder neuer Innenbeleuchtung wird mit den Bauteilen i. d. R. eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) mitgeliefert, die im Fahrzeug mitgeführt werden muss.

Für Tuning der Reifen, Scheiben und Scheinwerfer muss eine allgemeine Bauartgenehmigung oder ABG vorliegen. Nach der Montage der Bauteile müssen das Fahrzeug und der korrekte Einbau von einem Sachverständigen geprüft werden. Die Veränderungen des Tunings werden in den Fahrzeugpapieren vermerkt.

Mehr zum Thema Auto-Tuning erfahren Sie im Artikel Tuning-Autos – in fünf Schritten zum Tuner werden und in unserem Tuning-Ressort.

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