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Der neue Golf Alltrack von Volkswagen
Über Stock und Stein

Der neue Golf Alltrack von Volkswagen: Über Stock und Stein
FOTO: Hersteller
Düsseldorf. Das fällt auf Von Markus Wasch

Morgens zur Präsentation beim Kunden, abends noch schnell den Pferdeanhänger über Stock und Stein vom Hof ziehen. Der neue Golf Alltrack von Volkswagen will beides sein: Business-Fahrzeug für den Außendienst und Offroad-Kombi mit Spaßfaktor. Der Unterbodenschutz, schwarze Kunststoff-Stoßfänger sowie -Radlagerfassungen und zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit lassen den Wagen bullig wirken - ganz dem SUV-Trend folgend. Ansonsten sind die Veränderungen eher dezent: Sitzbezüge mit Alltrack-Muster sowie silbernen Zierleisten an den Stoßfängern fallen nicht so stark auf. Der Allradantrieb "4Motion" und die Bodenfreiheit machen sich auf unebenen Schotterpisten jedenfalls bezahlt. Hilfreich ist die Bergabfahrfunktion, die die Geschwindigkeit trotz Gefälle konstant hält. Für längere Fahrten im schweren Gelände taugt der Alltrack aber nur bedingt, vielmehr ist die Offroad-Variante für Wald- und Feldwege geeignet. Der Nutzwert für Stadtfahrer ist fraglich.

So fährt er sich

VW Golf Alltrack - für Schotter und Gelände FOTO: Hersteller

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC (1035 Euro Aufpreis) ermöglicht die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Fahrmodi. Zwar erreichen wir auch im "Eco"-Modus bei unserem Test nicht den von VW angegebenen Verbrauch von fünf Litern, dafür erhöht die Sport-Variante den Fahrspaß dank schnellem Antritt deutlich. Im Offroad-Modus wird die Kraft je nach Beschaffenheit des Bodens auf die Hinter- oder Vorderachse verteilt. Das automatische Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe DSG übernimmt die Schaltung bei schwierigen Situationen zuverlässig.

Das kostet er

Das ist das VW Cross Blue Coupe FOTO: Hersteller

Der Basispreis für den Golf Alltrack mit 2,0 Liter TDI 135 kW/184 PS liegt bei 35 775 Euro, die kleinste Motorvariante (81 kW/110 PS) startet bei 30 200 Euro. Das hilfreiche Fahrassistenz-Paket mit automatischer Einparkhilfe, Spurhalteassistent und weiteren Extras ist seine 2455 Euro wert, dagegen wirkt der Preis von 2515 Euro für das Navigationssystem "Discover Pro" etwas happig.

Für den ist er gemacht

Wer nicht nur in der Stadt unterwegs ist, sondern auch abseits der Piste fährt und gleichermaßen beim Geschäftstermin wie beim Familienausflug eine gute Figur machen will, liegt mit dem Alltrack richtig. Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Volkswagen zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
 
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