| 10.40 Uhr

Fahrbericht
Mazda6 - der Kilometerfresser

Mazda6 - in der Ruhe liegt der Fortschritt
Mazda6 - in der Ruhe liegt der Fortschritt FOTO: Mazda
Düsseldorf. Ein Jahr nach dem letzten Facelift hat Mazda seiner Baureihe 6 erneut eine Modellpflege spendiert. Wir haben uns den Mazda6 einmal genauer angeschaut. Von Björn Lange

Das fällt auf Lange versteckte sich der blasse Mazda6 in der gehobenen Mittelklasse hinter VW Passat, Ford Mondeo und Opel Insignia. Doch damit ist Schluss. Die Japaner haben ihr Flaggschiff einem Facelift unterzogen, und herausgekommen ist ein echter Gewinnertyp.

Außen rassig, unter der Haube sportlich und trotzdem recht sparsam. Das katzenhafte Kodo-Design mit seinen geschwungenen Linien sorgt für Wow-Momente, besonders, wenn man den Aufpreis von 750 Euro für den rubinroten Metalliclack investiert. Auch die weißen Ledersitze sind ein echter Hingucker.

So fährt er sich Der Fahrer hat die Wahl, ob er die 4,87 Meter lange Limousine gemächlich dahingleiten oder die Muskeln spielen lässt. Denn das getestete Spitzenmodell kann mit satten 192 PS beides und katapultiert seine Insassen aus dem Stand in weniger als acht Sekunden auf 100 km/h. Und auch bei höheren Geschwindigkeiten hat der Mazda6 ausreichend Kraftreserven, um spontan Schub zu geben.

Das Sechsstufen-Automatikgetriebe sorgt stets für eine ruhige und kraftstoffsparende Fahrt. 27 Sensoren kontrollieren ständig die Fahrbahnbedingungen sowie das Verhalten des Fahrers und passen das Fahrzeug daran an.

Mazda MX-5 - der Roadster-Weltmeister im Test FOTO: Mazda

Neben einem Notbremsassistenten für die Stadt sind ein aktiver Spurhalteassistent und ein Totwinkelwarner in der höchsten Ausstattungslinie inklusive. Beim Ausparken warnt ein Assistent vor Querverkehr. Doch die vielen piependen und fiependen Warnsignale nerven bereits nach kurzer Zeit.

Das kostet er Das Einstiegsmodell des Mazda6 mit einem 145-PS-Benziner gibt es ab 25.290 Euro. Insgesamt stehen in den drei Ausstattungslinien drei Benzin- und zwei Diesel-Antriebe zur Wahl.

In der Top-Variante Sports Line sind unter anderem eine Rückfahrkamera, Leichtmetallfelgen, ein Head-up-Display, das Mazda-SD-Navigationssystem und ein exzellentes Bose-Soundsystem inklusive - dafür werden mindestens 34.290 Euro fällig.

Für den ist er gemacht Der Mazda6 ist bequem, ein wenig ausgefallen und ein absoluter Kilometerfresser. Das macht ihn zum perfekten Firmenwagen. Aber auch Familien können aufgrund des großzügigen Platzangebots mit ihm viel Freude haben.

Diese neuen Auto-Modelle kommen 2017 FOTO: Hersteller

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Mazda zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Fahrbericht: Mazda6 - der Kilometerfresser


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.