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Fahrbericht
Hyundai i10 - komfortabler Kleinstwagen

Fahrbericht: Hyundai i10 - komfortabler Kleinstwagen
Der Hyundai i10. FOTO: Hyundai
Düsseldorf. Verglichen mit seinem Vorgänger ist der neue Hyundai i10 ein richtig schickes, in Deutschland designtes, gut ausgestattetes Auto. Von Ilka Platzek

Das fällt auf Der Fahrgastraum ist erstaunlich geräumig, der Kofferraum lässt sich mit wenigen Handgriffen auf ordentliche 1046 Liter erweitern und der 3,67 Meter kleine Wagen hat zumindest in der getesteten Luxus-Version Assistenzsysteme und Annehmlichkeiten wie das beheizte Lenkrad an Bord, die bisher eher den Großen vorbehalten waren. Außerdem wird er mit einer fünfjährigen Garantie ohne Kilometerbegrenzung angeboten.

So fährt er sich Der i10 macht Spaß: In der Stadt ist er wendig und auf der Autobahn hält er mühelos mit. Die Lenkung ist leichtgängig, die Federung straff, der Motor lauffreudig und für einen Dreizylinder erstaunlich leise.

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Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 155 Stundenkilometern erreicht er mühelos, und auch bei schlechtem Wetter und Seitenwind hält er locker die Spur. Dass ein so kleines Auto sich durchschnittlich 6,8 Liter Super auf 100 Kilometern genehmigt, ist allerdings ärgerlich und übersteigt die Angaben des Herstellers (kombiniert 4,7 Liter) deutlich.

Das kostet er Das Einstiegsmodell des Hyundai i10 kostet 9990 Euro. Dafür bekommt man einen Fünftürer mit diversen Airbags, ABS, elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) und elektronischer Stabilitätskontrolle (ESC).

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Für 300 Euro Aufpreis gibt es die Start-/Stoppautomatik, für 720 Euro ein umfangreiches Sicherheitspaket mit Spurhaltewarnsystem, Frontkollisionswarner und Rückfahrwarnsystem. Wer auch noch ein Navi, ein (DAB-)Radio und Apple beziehungsweise Android Car Play haben möchte, muss weitere 950 Euro drauf legen. Eine Klimaanlage ist dann immer noch nicht an Bord. Macht weitere 770 Euro.

Für den ist er gemacht Der Hyundai i10 ist ein Stadtflitzer für Leute, die auch bei einem Kleinwagen nicht auf Sicherheitsausstattung verzichten wollen. In der Grundausstattung ist er ausgesprochen preiswert, aber wer etwas mehr Komfort wünscht, muss gleich tief in die Tasche greifen und weitere 2000 bis 3000 Euro einplanen. Tipp: Hyundai bietet den i10 auch als LPG-Version ab 11.490 Euro an.

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Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Hyundai zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
 
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