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Eurobike 2016
Fahrradneuheiten für mehr Sicherheit

Eurobike 2016 - mit diesen Neuheiten wird Fahrradfahren sicherer
Eurobike 2016 - mit diesen Neuheiten wird Fahrradfahren sicherer FOTO: Hersteller
Düsseldorf/Friedrichshafen. Ob Ganzjahresreifen, Smartphone-Halterung, Designer-Klingel oder neuartige Sicherungsmuttern – auf der Eurobike 2016 werden wieder zahlreiche Innovationen vorgestellt, die das Fahrradfahren sicherer machen. Von Mario Hommen

Beim Fahrradfahren geht es immer auch um Sicherheit – um die des Fahrers, aber auch um Sicherheit vor Dieben. Auf der Ende August 2016 in Friedrichshafen startenden Fahrradmesse Eurobike werden zahlreiche Neuheiten aus diesen Bereichen präsentiert. Wir stellen bereits jetzt einige der Messe-Highlights und Premieren vor.

Zunehmend mehr Biker schwingen sich auch bei winterlicher Witterung in den Sattel. Wer auf Nummer sicher gehen will, zieht dann allerdings Winterreifen auf.

Für die Wechselmuffel hat jetzt Schwalbe eine interessante Innovation im Messegepäck: den Ganzjahresreifen Marathon GT 365 für Alltag und Tour. Dank eines neuartigen Lamellenprofils soll dieser bei feuchter und verschneiter Witterung mit zusätzlichem Grip punkten. Der in gängigen Größen ab Herbst 2016 erhältliche GT 365 wird 40 Euro kosten.

Eurobike 2016 - Trends bei Fahrrädern - von Packesel bis E-Mobil FOTO: dpa, kaz sir

Eine spannende Innovation zur Diebstahlsicherung präsentiert Abus auf der Eurobike: Der Schlossspezialist hat sich Nutfix genannte Sicherungsmuttern erdacht, die man nur bei liegenden Fahrrädern drehen kann.

Wird das Fahrrad stehend angeschlossen, haben Langfinger, die einen edlen Sattel oder Räder auf die Schnelle mitgehen lassen wollen, ein Problem. Die 30 bis 45 Euro teure Sicherungsinnovation soll im Frühjahr 2017 verfügbar sein.

Erstmalig zeigt Abus außerdem seinen neuen sportlichen Stadthelm Yadd-I. Der Kopfschutz zeichnet sich durch ein kantig-reduziertes Design aus, welches sich in wohltuender Weise von der vorherrschenden Fahrradhelmoptik absetzt. Der Yadd-I bietet zudem einen abnehmbaren Mützenschirm, ein spezielles Belüftungssystem und wird in vielen unterschiedlichen Farben zu haben sein. Im Frühjahr 2017 soll der Helm für rund 70 Euro in den Handel kommen.

Eurobike 2016 - E-Bikes & Pedelecs - das sind die neuen Modelle 2017 FOTO: Hersteller

Wer schon immer von einer sicheren Befestigung seines Smartphones am Fahrrad träumte, sollte sich das Bike Kit von Quad Lock einmal näher ansehen. Der US-Anbieter hat ein äußerst solides Haltesystem ersonnen, welches eine einfache wie sichere Montage am Lenker erlaubt.

Das Handy kommt in eine wasserdichte Handyschale, die mit einem kurzen Dreh auf die am Lenkrad befindliche Halterung befestigt werden kann. Für iPhones kostet das Kit rund 70 Euro, ein einfacher gestricktes Universal-Kit ist für 40 Euro zu haben.

Um die Verletzungsgefahr bei Stürzen zu verringern, hat der deutsche Outdoor-Spezialist Vaude speziell für Mountainbiker den Rucksack Moab Pro mit integriertem Rückenprotektor entwickelt. Vor allem die Wirbelsäule soll dieser ab Februar 2017 erhältliche 18 bis 22 Liter fassende Riemenbeutel vor schweren Verletzungen und Brüchen schützen. Kostenpunkt: 180 bis 220 Euro.

Eurobike 2016 - Transport-Innovationen fürs Fahrrad FOTO: Hersteller

Ebenfalls neu ins Vaude-Programm kommt eine Regenbekleidungsserie namens Lumium. Neben grellen Farben gibt es die wasserdichten Kleidungsstücke auch in Schwarz. Selbst in dieser Farbe bleibt der Radfahrer dank großzügiger Reflektorzonen im Dunkeln gut sichtbar. Die Kollektion gibt es für Damen, Herren und Kinder ab Herbst zu Preisen ab 100 Euro (Hose) und 130 Euro (Jacke).

Für bessere Sichtbarkeit können auch die neuen Akku-LED-Frontbeleuchten LV1 beziehungsweise LV2 von Voxom sorgen. Beide 290 beziehungsweise 375 Lumen (LV1) starken Leuchten verfügen über interne Akkus, die sich per USB laden lassen.

Der Strom kann übrigens auch in umgekehrter Richtung fließen, denn die Version LV2 ist alternativ als Fünf-Volt-Powerbank zum Laden von Smartphones einsetzbar. Marktstart: September. Kosten: 80 Euro.

Fahrräder - das sind die beliebtesten Typen in Deutschland FOTO: dpa, rj pzi max wst

Zwar der Sicherheit dienlich, aber eher aus ästhetischen Gründen interessant ist schließlich noch die minimalistische Fahrradklingel Oi des australischen Herstellers Knog. Wie ein schmucker Ringfinger schmiegt sich der akustische Warner um das Lenkerrohr.

Der Clou: Beim Klangkörper handelt es sich um einen schmalen, halbrunden Metallstreifen. Das 20 Euro teure Schmuckstück kommt rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft im Oktober in den Markt.

(SP-X)
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