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Eurobike 2016
Neue Kinder- und Jugendräder - stylisch und farbig

Eurobike 2016 - neue Kinder- und Jugendräder
Eurobike 2016 - neue Kinder- und Jugendräder FOTO: Hersteller
Wülfrath/Bielefeld. Kinder und Jugendliche haben auch bei der Wahl des Fahrrades ihren eigenen Kopf. Styling und Farbe spielen eine wichtige Rolle. Achten sollten Eltern aber auch auf eine gute Sitzposition und leichte Handhabung. Von Wolfgang Schäffer

Puky, Marktführer bei Kinderrädern, setzt bei der Überarbeitung des Skyride 24-3 auf die modebewusste ganz junge Dame. Das mit 13,6 Kilogramm recht leichte Alurad wurde vor allem optisch verändert.

Der Rahmen im klassischen Cruiser-Look ist ebenso wie Gabel, Kettenschutz und Gepäckträger in Hellblau lackiert. Passend dazu hat das im nordrhein-westfälischen Wülfrath angesiedelte Unternehmen Reifen, Griffe und Sattel in Creme gehalten. Chromteile unterstreichen das schicke Äußere.

Aber auch technisch wurde das Mädchenfahrrad mit 24-Zoll-Laufrädern auf den neuesten Stand gebracht. So zählt jetzt ein LED-Frontscheinwerfer mit Sensor-Automatik und einem leichten, widerstandsarm laufenden 1,5-Watt-Nabendynamo zur Ausstattung. Der Sensor erkennt, ob es hell oder dunkel ist und schaltet automatisch das Licht ein oder aus.

Eurobike 2016: Neues von der Fahrradmesse

Wie gehabt sind zwei Felgenbremsen mit kindgerechten Bremshebeln, eine Dreigang-Nabenschaltung und rutschsichere Pedale bei dem Rad montiert. Das Skyride 24-3 feiert auf der Eurobike in Friedrichshafen seine Premiere und ist danach für 440 Euro im Handel.

E-Bike für den Nachwuchs

Erstmals zu sehen ist dort auch das Etrox des auf Kinder- und Jugendräder spezialisierten Unternehmens coolmobility mit der Marke s'cool aus Bielefeld. Das 24-Zoll-Mountainbike unterstützt bei Bedarf mit einem E-Motor die Kraft der Beine, wenn's mal zu stark bergauf geht.

Eurobike 2016 - Transport-Innovationen fürs Fahrrad FOTO: Hersteller

"Wenn Eltern mit dem E-Bike unterwegs sind kommt der Nachwuchs oft gar nicht oder nur unter größter Anstrengung mit", erklärt Geschäftsführer Axel Böse, warum man das E-MTB für Sieben- bis Zwölfjährige entwickelt habe.

Der Mittelmotor wird aus einem im Unterrohr untergebrachten Akku mit einer Leistung von neun Kilowattstunden gespeist. Die komplette Antriebseinheit wurde neu entwickelt. Die Reichweite soll je nach Beanspruchung bis zu 50 Kilometer betragen. Der Preis des Bikes, das mit Scheibenbremsen ausgerüstet ist, liegt bei 1700 Euro.

Weiterentwickelt hat das Unternehmen, nach Puky zweitgrößter Hersteller von Kinder- und Jugendrädern, das s'cool "Rennrad", wobei der Name Programm ist für das sportlich gestylte Fahrrad mit 14-Zoll-Rädern.

Eurobike 2016 - E-Bikes & Pedelecs - das sind die neuen Modelle 2017 FOTO: Hersteller

Das Gefährt wird zunächst als Laufrad mit Fußrasten eingesetzt. Hat das Kind ausreichend Gleichgewichtsgefühl entwickelt, werden mit wenigen Handgriffen die Fußrasten entfernt und das im Preis enthaltene und mitgelieferte Tretlager samt Kurbeln und Pedale sowie die mit einem Vollschutz ausgestattete Kette montiert.

Gedacht ist das "Rennrad" (Preis 240 Euro) für Drei- bis Fünfjährige. Um den Umstieg vom Rennen zum Radeln zu erleichtern, wurde der Rahmen mit einer Fahrrad- und nicht mit einer Laufradgeometrie konzipiert.

Kindgerecht zeigt sich auch Hebie, Hersteller von Fahrradzubehör aus Bielefeld, auf der Eurobike. Ein Kettenschutz für Kinderräder, Chainlooper genannt, besteht aus etwa 80 Klipsen, die direkt auf die Kette montiert werden.

Da der Schutz in unterschiedlichen Farben zu haben ist, kann er individuell auf das jeweilige Design des Fahrrades abgestimmt werden. Außer der attraktiven Optik schützt der Chainlooper gegen Dreck und verhindert vor allem auch, dass Kinderhände in die Kette greifen können. 

(SP-X)
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