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Fünf Gründe für Pedelecs
Darum sind E-Bikes so beliebt

E-Bikes im Test - teils gravierende Sicherheitsmängel
E-Bikes im Test - teils gravierende Sicherheitsmängel FOTO: ADAC
Düsseldorf. In Radler-Kreisen sind E-Bikes teilweise noch verpönt, dennoch bieten die Strom-Velos einige handfeste Vorteile. Fünf Gründe, warum es sich der Umstieg auf das E-Bike für jeden lohnen kann. Von Mario Hommen

Mittlerweile gibt es in Deutschland gut 2,5 Millionen E-Bikes. Für den Erfolg der Pedelecs gibt es einige gewichtige Gründe.

Immer Rückenwind: Welcher Radler hat sich bei Anstiegen oder bei Gegenwind nicht schon einmal etwas Unterstützung gewünscht? Das E-Bike bietet diese unsichtbare King-Kong-Hand, die sanft aber bestimmt den Berg hinaufschiebt.

Höhenmeter und steife Brisen verlieren auf dem E-Bike ihren Schrecken. Mehr noch: Das E-Bike bietet dem Fahrer zudem einen gewissen Spaßfaktor, denn beim Ampelsprint liegt man meist vorn. Zudem verblüfft die Leichtigkeit, mit der man selbst lange Strecken ohne Qual meistern kann.

So wird aus einem Fahrrad ein E-Bike - in 60 Sekunden FOTO: GeoOrbital

Macht und hält fit: Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass Elektrofahrräder keinen Beitrag zur körperlichen Fitness leisten würden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Trotz elektrischer Unterstützung geht es nämlich nur voran, wenn der E-Biker in die Pedale tritt. Dabei kann man variieren, wie stark der Elektromotor unterstützt.

Nach Aussage des E-Bike-Komponentenherstellers Bosch belegen Studien, dass E-Biker zwei- bis dreimal häufiger und außerdem noch deutlich länger als konventionelle Radler fahren. Darüber hinaus eignet sich das E-Bike besonders gut für den sportlichen Wiedereinstieg nach Verletzungen. Wer seine Muskeln oder Gelenke schonen muss, kann sich in schonender Weise mit dem E-Bike wieder auf das Radeln einstimmen.

Perfekt für Pendler: Wer bei der Fahrt zur Arbeit etwas für seine Fitness tun möchte, sollte umsatteln. Vor allem Büroarbeiter brauchen Bewegung. Laut Bosch gibt es in Deutschland 25 Millionen Pendler, deren Arbeitsplatz weniger als 25 Kilometer entfernt ist.

Fahrräder - das sind die beliebtesten Typen in Deutschland FOTO: dpa, rj pzi max wst

Fast jeder zweite deutsche Pendler fährt weniger als zehn Kilometer zur Arbeit. E-Bikes eignen sich für solche Strecken besonders gut. Der Clou: Man bewegt sich, kommt dank E-Antrieb aber nicht völlig durchgeschwitzt im Office an. Und wer aufs Auto verzichtet, schont nebenbei noch die Umwelt und seinen Geldbeutel.

Für jeden was dabei: Pedelecs bieten mittlerweile eine enorme Vielfalt an Antrieben und Fahrradtypen. Grundsätzlich gibt es E-Bikes mit bis zu 25 km/h oder bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bei den Fahrradtypen ist die Auswahl noch größer. Ob Citybike, Tourer, Mountainbike, Klapprad oder Lastenrad – der Markt der Möglichkeiten ist vielseitig geworden.

Bei diesen Verkehrszeichen müssen Radfahrer auf den Radweg FOTO: dpa, fru fdt rho kno

Mobilität pur: Das Elektrorad lässt sich sinnvoll in moderne Mobilitätskonzepte einbinden, die auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel setzen. So kann man mit dem E-Bike zum Bahnhof fahren, dann weiter mit dem Zug und am Zielort den öffentlichen Nahverkehr oder ein Leih-Pedelec nutzen.

Oder man nimmt das E-Bike mit in den Zug. Vor allem im Stadtverkehr sind Pedelecs eine feine Lösung. Selbst längere Strecken verlieren ihren Schrecken und ist man oft schneller als mit dem Auto unterwegs. E-Biker müssen keine Staus fürchten oder nach Parkplätzen suchen. 

(SP-X)
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